Bauausschuss empfiehlt neue Satzung / Weitere Bestattungsform soll kommen

Uelzen: Gebühren für Friedhöfe steigen

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Die Gebühren für die städtischen Friedhöfe in Westerweyhe, Holdenstedt und Klein Süstedt sowie den Bestattungswald wurden neu berechnet.

Uelzen – Die neuen Friedhofsgebühren für die städtischen Friedhöfe Uelzens in Westerweyhe, Holdenstedt und Klein Süstedt haben jetzt auch den Bauausschuss der Hansestadt beschäftigt. Und ohne Änderung haben sie den Ausschuss auch nicht verlassen.

Dabei sind die Änderungswünsche der Ortsräte Kirch- und Westerweyhe sowie Holdenstedt und Klein Süstedt teilweise berücksichtigt worden.

So schlug die CDU vor, die vorgesehene Staffelung bei Urnengräbern im Bestattungswald am Gemeinschaftsbaum von 700, 800 und 900 Euro durchgängig auf 900 Euro zu setzen. „Um eine weitere Abwanderung von Beisetzungen in den Bestattungswald zu verhindern, sollten wir die Friedhöfe stärken und uns auf eine einheitliche Gebühr für die Urnenbestattung einigen“, erklärte CDU-Ratsherr Karl-Heinz Günther. Uwe Holst von der SPD hielt dagegen, dass es seiner Ansicht nach einen Unterschied gebe, ob die Bestattung unter einer Birke oder einer Eiche stattfindet. Daher sollte auch die Staffelung beibehalten werden.

Schließlich sprach sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder für die Beibehaltung der Staffelung aus.

Änderungen gibt es hingegen bei den Gebühren für die Bestattung am Familien- und Gemeinschaftsbaum. Die CDU konnte sich zwar nicht mit ihrem Wunsch durchsetzen, einheitlich 9.000 Euro zu verlangen. Aber die Staffelung wurde deutlich von den von der Verwaltung vorgeschlagenen 3.600, 4.800 und 6.000 Euro auf 8.000, 9.000 und 10 .000 Euro angehoben.

Bei den Gebühren für die Friedhofskapelle bleibt es bei den von der Verwaltung vorgeschlagenen 80 Euro allgemeinen Bereitstellungsgebühren und 220 Euro für die Nutzung der Kapelle.

Die Grabgebühren auf den städtischen Friedhöfen sollen hingegen auf 90 Prozent der von der Verwaltung vorgeschlagenen Gebühren gesenkt werden, empfahl das Gremium. Zum Beispiel beträgt die Gebühr für ein Reihengrab anstatt der zunächst vorgesehenen 1.328 Euro dann noch 1.195 Euro.

Außerdem empfahl das Gremium, dass die Verwaltung schnellstmöglich daran arbeiten sollte, Urnen- und Sargbestattungen unter Rasen anzubieten. „Zahlreiche Bürger haben das Bedürfnis, eine Bestattungsform wählen zu dürfen, bei der die Ehepartner direkt nebeneinander unter Rasen beigesetzt werden“, sagte Günther. Das sollte man möglich machen.

VON LARS LOHMANN

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