Ganz schön wählerisch...

. . . findet Uhlenköper die Vögel vor seinem Fenster, die er Winter für Winter mit Körnern, Rosinen und Meisenknödeln versorgt. Von Mal zu Mal stellte er fest, dass die Piepmätze besondere Vorliegen haben.

Sogenanntes Streufutter geht irgendwie gar nicht, während Sonnenblumenkerne von den gefiederten Freunden heiß umkämpft sind – vor allem von den Blau- und Kohlmeisen. Doch wenn unser Mann geglaubt hat, dass die Vögel in einem so harten Winter wie diesem auch an die anderen Samen gingen, hat er sich schwer getäuscht. Nix da! Das meiste bleibt liegen, die flinken Schnäbelchen sieben gnadenlos aus. Was nicht lecker ist, bleibt liegen. Er fährt jetzt die „Wer-hat-den-längeren-Atem“-Tour mit den Tierchen, denn Vogelfutter gibt es derzeit kaum noch zu kaufen (schließlich sollte längst Frühling sein!), und eigentlich findet er auch, dass gegessen wird, was auf den Tisch beziehungsweise ins Futterhäuschen kommt, der Uhlenköper.

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