Der Fußball...

.  .  .  spaltet den Freundeskreis in zwei Lager: Entweder man fühlt sich ihm zugeneigt und könnte stundenlang darüber diskutieren, oder aber man lehnt diesen Sport als völlig uninteressant und überbewertet rigoros ab.

Uhlenköper selbst ist ein Fußballfan – in guten wie in schlechten Zeiten. Und auch der eher etwas holprige Start seines Lieblingsvereins HSV in die neue Bundesligasaison kann ihn natürlich nicht davon abhalten, weiter leidenschaftlich mit zu diskutieren und auch manch vor Schadenfreude nur so strotzenden Kommentar einzustecken. Doch diese Bemerkungen kommen interessanter Weise nicht nur von ausgewiesenen Anhängern des runden Leders, hat Uhlenköper in den letzten Tagen feststellen können. Nein, auch selbst ernannte Fußball-Hasser haben plötzlich eine Meinung zum Tabellenplatz des HSV, kennen den einen oder anderen Schlusslicht-Witz und sehen sich sogar dazu berufen, bei der Trainer-Diskussion mitzumischen. Uhlenköper kann darüber nur den Kopf schütteln. Schließlich würde er sich nie ein Urteil über Rhythmische Sportgymnastik oder Nonnenhockey erlauben, nur weil das gerade in Mode ist. Schuster bleib bei deinen Leisten, möchte er den selbst ernannten Ober-HSV-Kritikern gerne zurufen. Die müssen sich bald ohnehin ein anderes Betätigungsfeld suchen, denn mit seinem Lieblingsverein geht es bald steil aufwärts, ist überzeugt der.

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