An Fortsetzung in der Hansestadt wird „gearbeitet“ / Demos auch in den Ferien

Fridays for Future: Uelzener Protest niedersachsenweit an der Spitze

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Die Demonstration am vorigen Freitag in Uelzen war niedersachsenweit die größte der Fridays for Future-Bewegung. 

Uelzen/Landkreis – Mit den von der Polizei gezählten gut vierhundert Teilnehmern war die „Fridays for Future“-Demonstration in Uelzen die größte der Bewegung am vergangenen Freitag in Niedersachsen.

In Stade und Osnabrück, wo ebenfalls niedersächsische Demonstrationen der Bewegung organisiert worden waren, wurden rund 200 und 150 Teilnehmer gezählt.

Die Bewegung listet die Teilnehmerzahlen auf – nicht nur für Niedersachsen, sondern auch für das gesamte Bundesgebiet. Demnach war die größte Demonstration in Hamburg mit rund 2.000 Teilnehmern, gefolgt von Berlin mit gut 1600 Teilnehmern. Insgesamt gab es 67 Proteste in der vergangenen Woche.

Johannes Flügge, der sich im Landkreis Uelzen mit Mitstreitern für die Bewegung starkmacht, nennt die Teilnehmerzahl der Uelzener Demo „ein sehr gutes Ergebnis“. Erstmals war es vergangene Woche in der Hansestadt zu einem Protest gekommen. Ein Demonstrationszug setzte sich um 11 Uhr vom Hundertwasser-Bahnhof aus in Richtung Altes Rathaus in Bewegung.

Dort wurden Reden gehalten, unter anderem sprach Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt (AZ berichtete). Was nun eine Fortsetzung der Proteste in Uelzen betrifft, so sagt Flügge: „Wir arbeiten zurzeit daran.“ Mit einer Entscheidung könne womöglich schon in der nächsten Zeit gerechnet werden.

Zurzeit sind Osterferien in Niedersachsen, Schüler wollen aber auch heute wieder auf die Straße gehen. In der Region seien Proteste in Celle, Lüneburg und im Wendland geplant, so Flügge. Über Soziale Medien und Kurznachrichtendienste wie Whatsapp werde auch eine Beteiligung Uelzener Schüler geplant, die dann mit Zügen zu den Protestorten fahren würden.

VON NORMAN REUTER

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