Freude über „grüne Lunge“

Rasen, Bänke, Sonnernschirme: Das neue Atrium des Herzog-Ernst-Gymnasiums ist ein Schmuckstück geworden.

Uelzen - Von Bernd Schossadowski. Er hat Wort gehalten. Michael Leue, Lehrer des Herzog-Ernst-Gymnasiums (HEG), hatte dem 13. Jahrgang versprochen, dass dessen Abiturfeier im neu gestalteten Innenhof der Schule stattfinden kann. Und so wird es auch kommen. Gestern wurde das 800 Quadratmeter große Atrium im Beisein von Schülern und Lehrern eingeweiht, am kommenden Sonnabend können die HEG-Abiturienten dort ausgelassen feiern.

Das Areal ist nicht mehr wiederzuerkennen. Dort, wo bis vor wenigen Wochen noch morsche Bänke, Gestrüpp und unansehnliche Betonplatten zu finden waren, gibt es jetzt 600 Quadratmeter Rollrasen, neu gepflanzte heimische Sträucher, Natursteinpflaster, zwei Lümmel- und zwei Relaxbänke, eine kleine Arena aus Holz, einen solarbetriebenen Brunnen sowie Stühle und Sonnenschirme.

„Unser Atrium ist jetzt das Herzstück des HEG – eine richtige grüne Lunge“, freute sich Schulleiterin Ursula Schreiter-Antonius. Und Michael Leue erklärte, er sei „megafroh, hier heute stehen und das neue Atrium einweihen zu können“. Gleichzeitig dankte er allen Spendern, Planern und Helfern.

Etwa 40 000 Euro hat die Umgestaltung des Atriums gekostet. Die Pläne hatte das Suderburger Ingenieurbüro „Stadt + Natur“ zusammen mit Schüler-, Eltern- und Lehrervertretern sowie dem Elternring als Förderverein des HEG entwickelt. 5000 Euro gewährte die Bingo-Lotto-Stiftung als Zuschuss, zudem sponserte der Ehemaligenverein die Sitzgelegenheiten. Überdies halfen Eltern bei der Entkernung des alten Innenhofes, Schüler des 11. Jahrgangs pflanzten die neuen Sträucher.

Genutzt werden darf das Atrium künftig von allen Schülern, die mindestens in der neunten Jahrgangsstufe sind. Ihnen soll der Innenhof als Ruhezone dienen. Und der erste Eindruck der Jugendlichen war sehr positiv. „Wir sind begeistert“, schwärmte Zwölftklässler Frido Elbers. Ihm gefällt vor allem das viele Grün. „Das Ganze ist ein unheimlicher Gewinn für diese Schule“, meinte er.

Auch Christoph Fischer aus dem 11. Jahrgang fühlt sich in dem neuen Atrium wohl. „Schön, dass hier jetzt Rasen statt der alten Betonplatten ist. Der Umbau ging sehr schnell“, lobte er. Elternvertreterin Petra Manke findet den Innenhof „traumhaft. Das Ziel ist erreicht, es ist wirklich klasse geworden.“

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