Herzog-Ernst-Gymnasium weihte seine neuen Räume ein / Gesamtinvestitionen von 2,5 Millionen Euro

Freude über „äußerst wohlgeratenes Kind“

Schulleiterin Ursula Schreiter-Antonius nahm beim gestrigen Tag der offenen Tür den symbolischen Schlüssel für den neuen Anbau von Bürgermeister Otto Lukat entgegen. Foto: Ph. Schulze

Uelzen. Mütterliche Gefühle in der Mensa: Für die Besucher des gestrigen Festakts im Herzog-Ernst-Gymnasium (HEG) war das eine ganz neue Erfahrung.

Doch Schulleiterin Ursula Schreiter-Antonius sorgte mit einem sinnbildlichen Vergleich für Aufklärung: „Unser Schulanbau ist unser kleines HEG – ein äußerst wohlgeratenes Kind“, sagte sie bei der Einweihung der neuen Räume an der Albertstraße, die unter anderem die Mensa, die Schulbibliothek und Beratungszimmer beherbergen.

Zwar wurde der Anbau bereits Ende 2010 bezogen (AZ berichtete), doch erst gestern folgte die offizielle Eröffnung bei einem Tag der offenen Tür. Dabei zeigte sich Schreiter-Antonius erfreut über die Investitionen, die das Gymnasium seit 2008 erfahren hat. So wurde nicht nur der Anbau für 1,3 Millionen Euro erstellt, sondern auch ein Trakt mit zusätzlichen Unterrichtsräumen für 750 000 Euro. Die übrigen Umbauten hinzugerechnet – vom Atrium über die Toiletten bis zum Musiksaal – hat die Stadt etwa 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung des HEG investiert. „Es ist eine fast neue Schule“, sagte Bürgermeister Otto Lukat. Entscheidend geholfen hätten dabei die Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

Nach den Worten von Schreiter-Antonius ist das Gymnasium nun „um einen baulichen Leuchtturm bereichert worden“. Damit seien „hervorragende Bedingungen geschaffen worden für gutes Lernen im HEG“, sagte sie und dankte Stadt und Gebäudemanagement für die zusätzlichen Räume. Dann nahm die Schulleiterin freudestrahlend den symbolischen Schlüssel von Lukat entgegen.

„Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen“, meinte der Architekt des Anbaus, Heinz Joachim Martens vom Uelzener Büro Fischer & Martens, mit Blick auf die neuen Räume. Allerdings hätten die Arbeiten länger als erwartet gedauert.

„Stolz auf dieses komplette Schulgebäude“ war auch HEG-Lehrer Michael Leu. Damit seien die bauliche Vorausetzungen geschaffen worden für die Umsetzung des Schulmottos: „Etwas leisten und sich wohlfühlen.“

Von Bernd Schossadowski

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