Grenzen durchschneiden Flächen – Verwaltung sieht erhebliche Eingriffe in städtebauliche Entwicklung

Flutgebiete: Uelzen erwägt rechtliche Schritte

+
Ein Kubikmeter Wasser fließt pro Sekunde über Uelzens Wehren. Im Überschwemmungsfall wäre es das Hundertfache, weshalb nun mit der Verordnung zu den Überschwemmungsgebieten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollen.

nre Uelzen/Landkreis. Sollte die Verwaltung des Landkreises Uelzen und die Kreis-Politik an den gezogenen Grenzen der Überschwemmungsgebiete an der Ilmenau sowie an der Verordnung zu den Flutgebieten in seiner jetzigen Fassung festhalten, will die Stadt rechtliche Schritte prüfen lassen.

Darüber informierte gestern Stadtsprecherin Ute Krüger auf AZ-Anfrage. Die Stadt bangt um die Entwicklungsmöglichkeiten von Uelzen, weil in Überschwemmungsgebieten nur eingeschränkt noch gebaut werden darf.

Der Umweltausschuss des Landkreises hatte in der vergangenen Woche die Überschwemmungsgebiete und die Verordnung abgenickt (AZ berichtete), Kreisausschuss und Kreistag haben noch darüber zu befinden. Die Grenzen von Überschwemmungsgebieten durchschneiden bislang einzelne Flächen und Gebäude – auch in der Stadt Uelzen, die im Beteiligungsverfahren gefordert hatte, dass in solchen Fällen Areale und Häuser aus den Überschwemmungsgebieten herausgenommen werden. Sie sieht einen erheblichen „Eingriff in die vorgesehene städtebauliche Entwicklung“, sollte die Regelung nicht geändert werden. [...]

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare