Moctar Traoré und Belal Mohammad erinnern in ihren Bildern an Flucht und Heimat

Flüchtlinge stellen in Bücherei aus

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Belal Mohammad (Mitte) und Moctar Traoré (rechts) stellen zurzeit ihre Bilder in der Stadtbücherei aus. Jürgen Trumann sprach ein paar einführende Worte.

ffr Uelzen. „Und was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“ Das Lied stammt von Xavier Naidoo und es beschreibt das Gefühl, das Belal Mohammad und Moctar Traoré in der Zeit seit ihrer Ankunft in Deutschland haben konnten.

Heraus aus den Unsicherheiten und Ungewissheiten, ja auch aus Todesgefahr in ihren Heimatländern Syrien und Côte d’Ivoire, der Elfenbeinküste, hatten sich die beiden Flüchtlinge auf den Weg gemacht und fanden vor etwa eineinhalb Jahren in Deutschland, in Uelzen, Zuflucht. Maßgeblich unterstützt vom Christlichen Jugend Dienst (CJD) und dem damit verbundenen Jugendmigrationsdienst an der Luisenstraße haben die beiden wieder Hoffnung gefasst und hier eine zweite Heimat gefunden, in der sie in Frieden und Freiheit ihrer Liebe zur Malerei nachgehen können.

Beide haben jetzt Bilder für eine Ausstellung in der Bücherei für Stadt und Kreis Uelzen zusammengestellt. Während Moctar Traoré vorzugsweise seine Träume und Erinnerungen an Afrika malt und sie den neuen Gegebenheiten gegenüberstellt, drückt Bela Mohammad in seinen Bildern in erster Linie seine Eindrücke von Krieg und Flucht aus.

In seinen Einführungsworten zur Eröffnung der Ausstellung sagte der Uelzener Autor Jürgen Trumann, er sehe sich „umgeben von Hoffnungsträgern“.

Die Ausstellung im Untergeschoss der Stadtbücherei neben der Kirche St. Marien ist noch bis zum 30. April während der Öffnungszeiten des Hauses zu sehen.

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