Rund 100 Personen kamen gestern Abend an / Helfer sorgen für reibungslosen Ablauf von Verpflegung, Registrierung und Untersuchungen

Flüchtlinge beziehen Notunterkunft Lessinghalle

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Einige junge Männer, aber auch Frauen und Kinder kamen gestern in Uelzen an. Betten und eine warme Mahlzeit warteten, zig Helfer hatten zuvor die Halle sorgfältig vorbereitet.

sk Uelzen. Pizza essen, registrieren lassen, untersucht werden, schlafen gehen – das stand gestern Abend noch für rund 100 Flüchtlinge auf dem Programm, die gegen halb neun an der Sporthalle des Lessing-Gymnasiums ankamen.

Ähnlich wie eine Woche zuvor in der Pestalozzi-Halle, waren auch dieses Mal die umfangreichen Vorbereitungen von Landkreis und DRK, Feuerwehr, Sicherheitsdienst und vielen weiteren beteiligten Personen und Organisationen, gut verlaufen. Einiges sah sogar schon ein bisschen freundlicher aus, als bei der ersten in Amtshilfe für das Land umfunktionerten Halle: Die Bauzäune, die auch hier Schlafbereiche mit jeweils fünf Betten voneinander abtrennen, waren mit Folie verhangen. „Es sieht dadurch viel freundlicher aus, nicht wie Käfige“, stellte Heiner Scholing, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen aus Bienenbüttel, vor der Ankunft der Flüchtlinge in der Halle fest. Und: „Unter den vielen Helfern herrscht eine freundliche, entspannte Stimmung. Es ist enorm, was hier in kürzester Zeit geleistet wurde.“

Von Steffen Kahl

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