In Teichen fehlt der Sauerstoff

Durch Hitze und Dürre: Fischsterben in Holdenstedt

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Verendete Fische an und in den Teichen – die AZ fand Rotfedern, kleine Barsche und einen kleinen Hecht.

nre Uelzen-Holdenstedt. Eigentlich will der Holdenstedter Walter Hilmer nur die Straßenbäume gießen, für die er die Patenschaft übernommen hat.

Als er dafür an den Holdenstedter Teichen in der Nähe des Sportplatzes vorbeikommt, macht er eine schlimme Entdeckung: Das Wasser der Teiche ist durch die wochenlange Wärme und Trockenheit weitestgehend verdunstet, im Restwasser fehlt der Sauerstoff – Fische liegen verendet im Schlick, einige treiben im Wasser.

Zuständig für die Holdenstedter Teiche ist das Umweltamt des Landkreises Uelzen. Mitarbeiter seien bereits vor Ort gewesen und hätten die Situation bewertet, informiert gestern Kreissprecher Martin Theine auf AZ-Nachfrage. Die Behörde sehe keine Möglichkeiten, gegen das Fischsterben vorzugehen, sagt er.

Die lebenden Fische aus dem Wasser zu holen, sei keine Option, weil zuviel Schlick vorhanden sei, in dem Mitarbeiter versinken könnten. Und würde Wasser zugeleitet, würde der Schlick aufgewühlt und damit der Sauerstoffgehalt der Gewässer noch einmal minimiert.

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