Mit Hitze stiegen Wassertemperaturen / Weniger Sauerstoff in Teichen / Angler entspannt

Fische haben noch genügend Puste

In den beiden Teichen an der Woltersburger Mühle gibt es noch ausreichend Sauerstoff, sodass die Fischbestände nicht gefährdet sind. Foto: Wendlandt

nre Uelzen. Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke – ein ideales Wetter für Sonnenanbeter und Schwimmer. Angler sind hingegen besorgt.

Bei anhaltender Hitze sinkt in den Gewässern der Sauerstoffgehalt, sie können durch Verschmutzungen schnell umkippen, die Folge: Fischsterben. Die Petrijünger des Angelsportvereins Uelzen von 1928 und des Vereins „Stip in“ geben jedoch für hiesige Gewässer Entwarnung.

Putzmunter seien die Fische in den Angelgewässern, sagt Günter Scheele, Erster Vorsitzender des Angelsportvereins Uelzen. Mit der Ilmenau, Wipperau, der Hardau und dem Elbe-Seitenkanal angele man in Fließgewässern, in denen auch bei anhaltender Hitze durch die Bewegung des Wassers und den Zufluss nicht mit einem Sauerstoffmangel zu rechnen sei. Und die beangelten Teiche und Seen verfügten ebenfalls über Zuflüsse, somit müsse auch dort kein Umkippen des Wassers befürchtet werden. Zwei kleinere Teiche an der Woltersburger Mühle verfügten beispielsweise noch über ausreichend Sauerstoff, so Scheele. Gesunde Karpfen, Weißfische, Schleien und auch Aale könnten derzeit noch aus den Gewässern gezogen werden. „Wenn die Temperaturen in den kommenden sechs Wochen jedoch weiter auf diesem Niveau bleiben, weiß ich allerdings nicht, was passieren wird“, meint der Vereinsvorsitzende.

Gegenwärtig noch gelassen sieht auch der Vorsitzende des Angelvereins „Stip In“, Andreas Paschukat, die Situation. Er habe, so sagte er gestern auf AZ-Nachfrage, bisher noch keine besorgniserregenden Meldungen von Petrijüngern aus der Region erhalten, die auf ein Fischsterben hindeuten würden. Betroffen wären – wenn überhaupt – kleinere, stehende Gewässer. Beim Oldenstädter-See, der von den Vereinsmitgliedern vor allem beangelt werde, seien wegen seiner Größe ein akuter Sauerstoffmangel oder eine schlechtere Wasserqualität bei längerer Hitze nicht zu erwarten.

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