Filmteam drehte Dokumentation über die bis heute vermisste Jugendliche aus Clenze

Fall Katrin Konert bei der Berlinale

+
Bis heute fehlt von Katrin Konert jede Spur – der Film „ Blitzeis – das Warten auf Katrin“ erzählt von der qualvollen Ungewissheit und dem Warten ihrer Familie.

ib Berlin/Lüchow-Dannenberg. Seit 14 Jahren wartet die Familie Konert im Wendland auf die Rückkehr ihres Kindes: Am Neujahrsabend 2001, als das Blitzeis kommt, verschwindet die damals 15-jährige Katrin Konert aus Groß Gattau bei Clenze spurlos.

Der Filmproduzent Michael Heuer hat das qualvolle Warten mit Katrins Familie geteilt, über Jahre: Das Ergebnis, der Film „Blitzeis – das Warten auf Katrin“, wird morgen auf der Berlinale in der Bundeshauptstadt gezeigt.

Mehr zum Fall Katrin Konert:

Wo ist jetzt dieses Lächeln?

Fall "Katrin Konert" erneut bei "Aktenzeichen XY"

Im Rahmen des European Film Market (EFM) der Berlinale schildert Michael Heuer, wie Katrins Familie bis heute auf ein Lebenszeichen des Mädchens wartet. Heilt Zeit wirklich alle Wunden? Hat die Polizei noch Hoffnung? Oder wird die Wahrheit für immer ein schlimmes Geheimnis bleiben? Diesen und vielen anderen Fragen geht der 60 Minuten dauernde Dokumentarfilm nach.

„Blitzeis – das Warten auf Katrin“ läuft am heutigen Mittwoch im Rahmen der Berlinale im CinemaxX 14. Im Anschluss an die Filmpräsentation findet in Berlin auch eine Diskussion mit den Ermittlern der Polizei Lüchow, Kriminaloberkommissar Andreas Rusche und Polizeikommissarin Annegret Dau-Rödel, statt.

Auch der NDR strahlt den Film „Blitzeis“ aus – am Montag, 23. Februar, um 23.15 Uhr.

Von Ines Bräutigam

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare