Schmausen, Schauen und Staunen gestern beim Uelzener Stadtfrühstück

Feuer und Flamme bei Tisch

+
Jongleure, Geschichtenleser und Artisten – wem der Appetit nach etwas Spannendem und Unterhaltung stand, der kam ebenfalls auf seine Kosten beim Stadtfrühstück in den Marktstraßen.

Uelzen. „Ein gemeinsames Frühstück macht doch viel mehr Spaß“, hieß der Leitsatz, der viele Bürger gestern Morgen in die Uelzener Innenstadt zum Bürgerfrühstück gelockt hatte. Susanne Niebuhr und ihre Mutter Margrit Niebuhr trafen dort auf Freunde und Nachbarn.

„Es ist sehr praktisch“, sind sich die beiden Frauen einig, „wenn man in der Innenstadt zu Hause ist, weil wir schnell mal in die Wohnung laufen können, wenn noch etwas auf dem Tisch fehlt. “.

Weitere Bilder vom Stadtfrühstück

Das Uelzener Stadtfrühstück

Allein oder mit der Familie, mit Freunden oder den Nachbarn – das Bürgerfrühstück auf den Marktstraßen wollten viele nicht verpassen. Einzig Personen aus Politik und Verwaltung waren spärlich vertreten. Die einen brachten sich Kaffee und Becher mit, wie Ute Chlechowitz, „um einfach dabei zu sein“. Andere stellten zuerst eine Vase mit Schnittblumen auf den Tisch, bevor sie ihren Picknickkorb mit den Leckereien auspackten.

„Darf es noch ein wenig Rührei sein?“ Auf dem mitgebrachten Gaskocher zauberte Sonja Burmester in der Pfanne leckere Eiergerichte für die Frühstücksgäste auf der Veerßer Straße.

Günter und Bärbel Borck, Veronica Thomas und Gaby Warnecke packten Brötchen, Kaffee, Wurst- und Käseplatte „für ein völlig neues Frühstücksgefühl“ aus. Aus Esterholz kam Helga Kraut, weil „ich überredet worden bin,“ während Emma Riggert, die bisher noch kein Uelzener Bürgerfrühstück ausgelassen hat, ihr noch ein Schlückchen Sekt eingießt. „Allein hätte ich mich nicht zum Bürgerfrühstück an einen Tisch gesetzt.“

Anders Jennifer Wilke, die mit Mutter Barbara allein am Tisch sitzt. „Wir wohnen noch nicht so lange in Uelzen“, erzählt Barbara Wilke, „aber wir wollten gern dabei sein, wenn so eine nette Veranstaltung stattfindet.“ „Habt ihr noch ein wenig Milch“, fragt da eine Dame vom Nachbartisch und bietet einen Schluck Kaffee an.

Sogar für Erlebnishungrige ist Programm organisiert. Spannung kommt auf, als Artist Björn de Vil versucht, auf sein Fünfrad zu steigen und damit einige Meter durch die Sitzbankreihen rollt. Und Werner Hillber las auf Wunsch Geschichten vor. „Rundum zufrieden“ zeigte sich auch City-Manager Achim Lotz, dem vor allem die nette Atmosphäre in der Stadt gefällt.

Weitere Fotos vom Stadtfrühstück finden Sie auf:

Von Angelika Jansen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare