Ein Fest mit Glück und Unglück

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Weihnachten hoch zu Ross: Zwei Reiter im Landkreis Uelzen genossen den zweiten Weihnachtstag im Schrittund im Galopp.

Uelzen. – Von Diane Baatani Weiße Weihnachten – wer keine großen Wege vor sich hatte, konnte das verschneite Bild genießen. Viele Uelzener nutzten die Feiertage zum Rodeln und für Winterspaziergänge im Wald. Auch die Eisbahn auf dem Herzogenplatz lud an den beiden Weihnachtstagen noch ein letztes Mal zum Schlittschuhlaufen ein.

Wer allerdings mit der Bahn unterwegs war oder mit dem Auto fuhr, hatte das Nachsehen. In den Landkreisen Uelzen, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Celle und Stade gab es an den Feiertagen wegen starker Schneeverwehungen ein Fahrverbot für etliche Kreisstraßen. Die Uelzener Polizei musste zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen im gesamten Kreisgebiet ausrücken, in den meisten Fällen blieb es bei leichteren Personen- und Blechschäden. Nur in einem Fall kam ein Klein-Lastwagen auf der Bundesstraße 71 zwischen Uelzen und Hansen auf schneeglatter Fahrbahn nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Der 63-jährige Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

In einigen Fällen konnte die Polizei den Autofahrern selber direkte Hilfe leisten oder sie informierte den Streu- und Räumdienst, der die Fahrzeuge aus Schneewehen befreite. Nach Angaben der Uelzener Polizei ist das Streusalz der Straßenmeisterei aufgebraucht. Der Dienst der Straßenmeisterei beschränkte sich hauptsächlich auf das Schneeräumen.

Die Feuerwehr rückte in der Nacht zu Freitag zehnmal zu Windbrüchen im Landkreis aus. Bäume hielten der Schneelast nicht stand, fielen auf die Straßen und blockierten sie. Die Einsatzkräfte entfernten die Bäume unter erschwerten Bedingungen – wegen der starken Glätte – von den Straßen.

Im Landkreis Lüneburg kam es am Sonntagmittag auf der Ostumgehung Richtung Uelzen zu einem Auffahrunfall, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren.

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