Mitglieder des SC Kirch-/Westerweyhe stecken zahllose Arbeitsstunden in Sporthalle

Fertigstellung nach acht Jahren

Die neue Mehrzweckhalle des SC Kirch-/Westerweyhe ist mit dem Vereinsheim verbunden. Zu 95 Prozent wurde der Bau in Eigenarbeit der Vereinsmitglieder bewerkstelligt. Foto: Marwede
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Die neue Mehrzweckhalle des SC Kirch-/Westerweyhe ist mit dem Vereinsheim verbunden. Zu 95 Prozent wurde der Bau in Eigenarbeit der Vereinsmitglieder bewerkstelligt.
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Uelzen-Westerweyhe. „Das Ergebnis kann sich blicken lassen“, sagt Stefanie Feldhaus-Markefke. Ein wenig stolz ist die Vositzende des SC Kirch-/Westerweyhe schon darauf, dass die Mehrzweckhalle am Kämpenweg kurz vor der Fertigstellung steht.

Stolz aber auch auf viele ihrer Vereinsmitglieder, die diesen Bau durch das Einbringen vieler tausend Arbeitsstunden erst ermöglich haben.

Am Sonnabend, 12. November, soll die Halle nun der Öffentlichkeit übergeben werden. Ab 11 Uhr gibt es Grußworte, ab 15 Uhr beginnt der öffentliche Teil. „Dann werden sich alles unsere Sparten in der Halle vorstellen und zum Mitmachen einladen. Außerdem wird es eine Kaffeetafel geben,“ verspricht Feldhaus-Markefke, die dem Verein seit 2008 vorsteht.

Das ist genau das Jahr, in dem mit den Erdarbeiten für die 16 mal 10 Meter große Halle begonnen wurde. Schon ein Jahr später konnte das Richtfest gefeiert werden. „Rund 95 Prozent der Arbeiten wurden zwar in Eigenleistung erbracht, doch die Elektrik, die Heizungsanlage, der Hallenboden, der Bau des Daches und anderes mehr wurden an Gewerke vergeben.“ Trotzdem hat der Bau rund 600.000 Euro gekostet, etwa 120.000 Euro mehr als anfangs veranschlagt, doch das solle die Freude über die neue Mehrzweckhalle nicht trüben. „Wir freuen uns, wegen der Fertigstellung der Mehrzweckhalle ab Januar neue Sportsparten anbieten zu können“, kündigt Feldhaus-Markefke an. „Gibt es bei uns bis jetzt nur Fußball, Basketball, Prellball, Tischtennis, Badminton, Leichtathletik, Kinderturnen, Rückenfit, Gymnastik und Zumba, kommen unter anderem Thai Chi, Zirkeltraining, Pilates, Chi Gong sowie – ein wenig später – Rehasport dazu.“ 650 Mitglieder zählt der traditionsreiche Verein zurzeit, durch das zusätzliche Angebot soll die Mitgliederzahl gesteigert werden.

Für Sportwettkämpfe – außer beim Tischtennis – ist die Halle wegen ihrer zu geringen Größe allerdings nicht geeignet, sie dient lediglich Trainingszwecken. Schwerpunkt für die Nutzung sind Gesundheitssport und Fitness sowie die Erweiterung von Tischtennis im Jugendbereich.

Von Dirk Marwede

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