Kaugummi-Automat

So lief für den Uelzener Uwe Kahl der Auftritt bei den RTL-„Superhändlern“

Uwe Kahl aus Uelzen (3.v.l.) mit Moderator Sükrü Pehlivan und den RTL-„Superhändlern“.
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Uwe Kahl aus Uelzen (3.v.l.) konnte seinen Kaugummi-Automaten bei den RTL-„Superhändlern“ für 300 Euro an Markus Siepmann (2.v.r.) verkaufen.
  • Lars Becker
    vonLars Becker
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Uwe Kahl aus Uelzen war am Dienstag bei RTL zu sehen: Er wollte dort einen Kaugummi-Automaten an einen der „Superhändler“ verkaufen. So lief der Auftritt.

Uelzen – Rechtzeitig zur Ausstrahlung seines eigenen Auftritts in der TV-Show „Die Superhändler – vier Räume, ein Deal“ bei RTL saß Uwe Kahl am Dienstagnachmittag mit Gattin Dagmar bei einer Tasse Kaffee auf der Couch. „Wir sind extra nach Hause gefahren. Aber es war ein komisches Gefühl, sich selbst im Fernsehen zu sehen. Sofort habe ich mich gefragt, ob ich etwas hätte anders machen sollen“, erzählt der 70-Jährige im Gespräch mit der AZ.

Aber viele Uelzener, die vor dem Bildschirm erlebten, wie Kahl seinen 50 oder sogar 60 Jahre alten Kaugummi-Automaten für 300 Euro an Händler Markus Siepmann veräußerte, waren sich einig: Der Uelzener wirkte authentisch wie sympathisch.

Bei Facebook wurde Kahl in der Gruppe „Du weißt, dass du aus Uelzen und Landkreis kommst, wenn...“ ein eigener Beitrag gewidmet, sein Handy stand nach der Ausstrahlung der Aufzeichnung vom 8. September 2020 aus Köln nicht mehr still. „Ich habe bestimmt mehr als 50 Nachrichten bekommen – auch von Kunden unseres Druck- und Kopierzentrums, von denen ich länger nichts gehört hatte“, so Uwe Kahl.

Kaugummi-Automat im US-Design

Rund zehn Minuten lang drehte sich in der Sendung alles um den Automaten im US-Design, der für einen Groschen (oder jetzt zwei Cent) einen Streifen Kaugummi ausspuckte. Die Händlerin Manuela Schikorsky stieg bei 150 Euro aus, ehe Markus Siepmann nach kurzen einem Schlagabtausch in Sachen Feilschen bei 300 Euro zuschlug und Markus Reinecke sowie Thomas Käfer das Nachsehen gab. Wer die Show verpasst hat, kann sie sich hier in voller Länge ansehen.

Uwe Kahl hat übrigens noch ein fernsehreifes Stück in seinem Fundus. Wer weiß: Vielleicht ist er bald wieder ein „Fernseh-Star“.

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