CDU nominiert gestern Abend 45-Jährigen zum Landtagskandidaten

Fast 90 Prozent für Hillmer

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„Dichtes Netzwerk“: Jörg Hillmer mit den Kreis- beziehungsweise Bezirksgeschäftsführerinnen Uelzen und Lüneburg, Roswitha Machel und Inge Schmidt (links).

Uelzen. Es war gestern Abend genau 20. 30 Uhr, als die christdemokratische Basis des Kreisverbandes Uelzen und des Samtgemeindeverbandes Ilmenau die Weichen in Richtung Landtagswahl am 20.

Januar 2013 stellten: Fast 90 Prozent der anwesenden Mitglieder votierten in der Stadthalle Uelzen in geheimer Wahl für Jörg Hillmer als Landtagskandidaten.

Der heute 45-jährige CDU-Politiker aus Suderburg geht damit zum dritten Mal für seine Partei ins Rennen. Seit dem Urnengang 2003 vertritt der selbstständige Landwirt die Interessen des Landkreises Uelzen im niedersächsischen Landtag in Hannover. War der Wahlkreis bisher identisch mit den Grenzen des Landkreises Uelzen, kommt im nächsten Jahr die Samtgemeinde Ilmenau dazu. „Dadurch, dass Lüneburg Einwohner dazugewonnen hat, wurde beim Neuschnitt der Wahlkreise die Samtgemeinde Ilmenau dem Landkreis Uelzen zugeschlagen“, erläuterte Hillmer in seiner Vorstellungsrunde. In seinem Statement vor den 89 anwesenden Parteifreunden zählte der vierfache Familienvater die Erfolge der CDU/FDP-Koalition in Niedersachsen auf. Ob die Stärkung des ländlichen Raumes durch die Wiedereinführung des Flächenfaktors im kommunalen Finanzausgleich, den Zukunftsvertrag zwischen Landkreis Uelzen und Land Niedersachsen oder den Ausbau des Hochschulstandortes Suderburg – Jörg Hillmer versicherte, dass sein „dichtes Netzwerk und die engen Kontakte zwischen Kommunal- und Landespolitik“ Garanten für eine sehr gute Entwicklung des Landkreises Uelzen seien. „Wir sind ein Musterbeispiel für einen zukunftsorientierten Landkreis“, betonte der gebürtige Bad Bevenser. Einmal in Fahrt, legte Hillmer nach: „Als wir den Zukunftsvertrag im August vergangenen Jahres schon unterschrieben hatten, sind andere erst aufgewacht. 80 Millionen Euro sind durch den Zukunftsvertrag in unseren Landkreis geflossen.“

Dies wäre mit einer rot-grünen Regierung nicht machbar gewesen – denn: „Deren Spitzenkandidat Weil setzt auf die Ballungsräume.“ Mit einer CDU-geführten Landesregierung aber könnte der Landkreis Uelzen seine „sehr großen Potenziale“ optimal ausschöpfen.

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