Polizei warnt erneut vor Betrugsmasche!

"Falscher Polizeibeamter": Lüneburger Senior (72) um mehrere tausend Euro betrogen

(Symbolbild)
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jsf/pm Lüneburg – Es ist schon wieder passiert: Dieses Mal wurde ein 72-jähriger Senior Opfer eines Betrügers, der sich fälschlicherweise dem Geschädigten gegenüber als Polizeibeamter ausgegeben hatte.

Die Polizei warnt die Bevölkerung daher erneut: 

"Sprechen Sie mit Ihren älteren Angehörigen! Es ist Ihr Erbe, welches den Gaunern in die Hände fällt!"

Ein Unbekannter hatte den 72 Jahre alten Senior am Dienstagnachmittag davon überzeugt, dass er Polizeibeamter sei und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen überredet, eine große Summe Bargeld von seinem Konto abzuheben.

Da der Täter den 72-Jährigen davon überzeugt hatte, dass sein Geldinstitut mit vermeintlichen Tätern unter einer Decke stecken würde, log der Senior in der Folge eine aufmerksame Mitarbeiterin der Sparkasse an, als er von seinem Konto Geld abhob.

Das Geld übergab der 72-Jährige an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Rotes Feld an einen unbekannten Täter, der damit verschwand.

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Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

  • 45 Jahre alt
  • 175 cm groß
  • schmächtige Figur
  • dunkles, kurzes, volles Haar
  • kein Bart
  • keine besonderen Auffälligkeiten im Gesicht
  • dunkler Teint (südländische, eventuell auch südosteuropäische Erscheinung)
  • bekleidet mit blauer Jeans und einer hellblauen, hochwertigen Weste
  • sprach akzentfrei Deutsch

Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter der Telefonnummer (0 41 31) 83 06 22 15 entgegen.

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+++ Warnhinweise der Polizei +++

Nach diversen Anrufen von "falschen Polizeibeamten" in den letzten Tagen in den Regionen Lüneburg und Uelzen warnt die Polizei abermals die Bevölkerung und mahnt nochmals Angehörige, diese Betrugsmasche mit älteren Angehörigen zu thematisieren und Verhaltensregeln zu vereinbaren!

Wichtige Verhaltenstipps:

  • Bei Anrufen, auch angeblicher Polizeibeamter oder Verwandter ("Enkel") in finanzieller Notlage, unter deren bekannter üblicher und nicht unter der vom Anrufer angegebenen Telefon- oder Handynummer zurückrufen und den Sachverhalt zu klären versuchen.
  • Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben.
  • Mit Angehörigen, Vertrauenspersonen über den Anruf sprechen!
  • Bei so nicht zu klärendem Sachverhalt die richtige Polizei informieren und weiteres Vorgehen absprechen.
  • Fremden, die als "Vertrauensperson" wie Polizeibeamte, Bankangestellte oder angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld oder Wertgegenstände aushändigen.
  • Immer Anzeige erstatten! Nur so kann die Polizei den Tätern auf die Spur kommen.

Tipps und Hinweise zu dem Thema "Falsche Polizeibeamte" findet man auch auf der Internetseite der Polizei.

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