Export auf 60% gesteigert

Elektrische Industrieheizkörper und Erhitzer für die internationalen Märkte stellt Elmess in seiner Fabrik an der Nordallee her. Archivfoto: Mahler

tm Uelzen. Weltweit vertreibt die Uelzener Firma „Elmess Thermosystemtechnik“ elektrische Heizkörper und macht so die Uhlenköperstadt in Fachkreisen überall auf den Kontinenten zu einem Begriff. Und wenn der Hersteller alle drei Jahre zu seiner internationalen Vertreterkonferenz einlädt, dann ist die Welt zu Gast in Uelzen.

39 Gäste aus 15 Ländern – Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Polen, Ungarn, Italien, Spanien, Frankreich, Nigeria und Brasilien – informierten sich jüngst über den neuesten Stand auf dem Gebiet der industriellen elektrischen Heiztechnik. Dabei ging es insbesondere um kundenbezogene Lösungen und die besondere Sicherheitsphilosophie des Unternehmens.

Elmess stellt mit über 90 Mitarbeitern in Uelzen elektrische Industrieheizkörper und Erhitzer für die internationalen Märkte her. Eine Besonderheit sind Heizgeräte in explosions-geschützter Ausführung, die in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Gewinnung und Verteilung von Erdöl und Erdgas, der Umwelttechnologie und in vielen anderen Branchen weltweit einen guten Ruf besitzen.

Die Mitarbeiterzahl konnte allein in den letzten 3 Jahren, trotz der Wirtschaftskrise, um fast 20 Prozent erhöht werden, bilanziert das Unternehmen. Der direkte Exportanteil ist dabei auf mittlerweile 60 Prozent angewachsen. „Zu diesen Erfolgen haben die weltweiten Vertretungen einen erheblichen Beitrag geleistet“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Konferenz fand erstmals im Akzenthotel Deutsche Eiche statt. Verschiedene Workshops wurden von den Ingenieuren der Vertriebs-, Elektro- und Entwicklungsabteilungen aus dem Hause vorbereitet und in englischer Sprache vorgetragen. Danach standen die Elmess-Spezialisten den Fragen der internationalen Partner nach zukünftigen Entwicklungen und Ausweitung der Serviceleistungen zur Verfügung. Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung und Verkürzung der Lieferzeiten standen ebenfalls auf dem Programm.

Die Abendstunden wurden genutzt, den Gästen die norddeutsche Heimat näherzubringen. Zuerst entführte die Uelzener Nachtwächterführung, erstmals auch mit englischer Übersetzung, die Teilnehmer in die mittelalterliche Geschichte der Stadt Uelzen. Am zweiten Abend rundete ein Ausflug nach Hamburg mit den verschiedenen Facetten dieser Metropole die diesjährige Konferenz für die Teilnehmer ab.

Kommentare