Fachfirma für Bombenfunde begleitet Gleisarbeiten / Stadt: Kein Grund zur Sorge

Explosives Erbe im Blick

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Es wird eifrig und um Uelzen gebaut: Das Tep&Tap-Gelände steht vor dem Abriss und die Gleisarbeiten am Veerßer Bogen gehen voran. Bei den Projekten haben die Firmen auch mögliche Kriegshinterlassenschaften auf dem Schirm.

Uelzen. Das Tep&Tap-Gebäude an der Mühlenstraße steht vor dem Abriss, das C&A-Kaufhaus an der Schuhstraße wächst bereits in die Höhe und die Gleisarbeiten am sogenannten Veerßer Bogen gehen voran: Es wird eifrig in und um Uelzen gebaut.

Bei all den Projekten, zu denen auch Erdarbeiten gehören, haben die beteiligten Unternehmen, die Stadt Uelzen und bei der Erweiterung des Schienennetzes die Deutsche Bahn immer auch mögliche Bombenfunde im Blick. Das erklärte die Stadtverwaltung auf AZ-Nachfrage.

Mit Hilfe von Sondierungen werde nach Metall im Erdreich, ein möglicher Hinweis auf eine explosive Hinterlassenschaft, Ausschau gehalten. Allerdings, so beruhigt Volker Leddin, Fachbereichsleiter Ordnungswesen, gebe es keinen Grund zur Sorge. Mit einem Bombenfund sei nicht zu rechnen. Nach einer Auswertung von Luftbildaufnahmen der Alliierten zu Abwurfkratern im Zuge einer flächendeckenden Sondierung des Stadtgebietes gebe es keine Hinweise auf eine böse Überraschung. Die Maßnahmen bei den Bauarbeiten seien Routine, so Volker Leddin.

Von Norman Reuter

Weitere Infos lesen sie in der Dienstagsausgabe der AZ.

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