Skulpturen für 680 Euro versteigert / Verkaufsoffener Sonntag war ein Erfolg für den Handel

Eulen aus Uelzen getragen

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Eckhard Geffert aus Melbeck möchte die Eule in seinen Garten stellen. Er erhielt den Zuschlag für 300 Euro.

Uelzen. Besser hätte der Termin nicht liegen können: sonniges und mildes Herbstwetter lockte auch am zweiten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr zahlreiche Besucher in die Uelzener Innenstadt.

Das durchaus nicht nur aus Uelzen, sondern weit über die Kreisgrenzen hinaus, wie an den Kennzeichen der zahlreichen, am Stadtrand parkenden Autos abzulesen war.

Impressionen vom Verkaufsoffenen Sonntag

Uelzen: Verkaufsoffener Sonntag

Uwe Schwenke, Vorsitzender des Handelsvereins und Geschäftsführer des Modehauses Ramelow, sah sich in der gemeinsamen Strategie des Handelsvereins bestätigt. „Dies ist ein etablierter Termin, der Erfolg war zu erwarten“, sagte er. „In meinem Hause waren Winterjacken heute der absolute Renner“, so sein Fazit. Auch Joachim Lotz, Citymanager und Inhaber der Schimmel Papeterie, zog eine positive Bilanz. „Gerade die Kunden von außerhalb schätzen die Beschaulichkeit und die individuelle Beratung, die sie in Uelzen finden. Das ist auch ein Zeichen gegen die zunehmende Filialisierung, die überall zu beobachten ist.“

Höhepunkt des Tages war die Versteigerung der geschnitzten Eulen vor dem Alten Rathaus. Die erste Eule ersteigerte Eckhard Geffert aus Melbeck. „Die kommt in meinen Garten“, erklärte er und unterstützte gerne die karitative Idee hinter der Versteigerungsaktion: „Ich finde es toll, dass dieses Geld an die Woltersburger Mühle und an die Uelzener Tafel geht, das unterstütze ich gerne.“ Für 300 Euro erhielt er den Zuschlag von Auktionator Peter Hellström, worauf ihm das Objekt der Begierde sogleich von Künstler Andree Löbnitz fachgerecht abgesägt wurde.

Die zweite Eule ging für 380 Euro an Wilfried Kuhn aus Linden, ursprünglich in Duisburg beheimatet und erst kürzlich zugezogen. Auch bei ihm wird die Eule demnächst den Vorgarten zieren. Für das nächste Jahr könnte er sich sehr gut vorstellen, ein weiteres Schnitz-Kunstwerk zu ersteigern. Ein Reiher aus Holz wäre eine nette Idee, war seine spontane Anregung, Andree Löbnitz wird es registriert haben.

Zufriedene Gesichter auch bei anderen Geschäftsinhabern: So zeigte sich Sylvia Hospowski von der Firma „Schöne Dinge“ ebenfalls mit dem Umsatz zufrieden. Karl-Heinz Grosch vom benachbarten „Just Me“ nutzte die milde Temperatur spontan für eine Außengastronomie vor der kürzlich an der Veerßer Straße angebrachten Waldtapete. Der „Verkaufsoffene“ in Uelzen ist also auch in diesem Herbst wieder als voller Erfolg zu werten.

Von Oliver Huchthausen

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