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Esterholzer Kreuz: Kreiselbau in diesem Jahr

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Von: Norman Reuter

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Der Unfallschwerpunkt Esterholzer Kreuz
Kaum ein Jahr vergeht, in dem es nicht zumindest einmal am Esterholzer Kreuz zu einem Unfall kommt. Im März 2021 ereigneten sich dort binnen weniger Tage gleich zwei Kollisionen. Die Stelle gilt als Unfallschwerpunkt. © Schossadowski, Bernd

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr stellt ihr Jahresprogramm für den Landkreis Uelzen vor. Die neue Ampelanlage in Oldenstadt soll kommen. Und der Kreisverkehr am Esterholzer Kreuz gebaut werden.

Uelzen/Landkreis – Die neue Ampelanlage für Oldenstadt, ein frischer Belag für den Radweg zwischen Bad Bodenteich und Kattien sowie der Kreisverkehr am Esterholzer Kreuz – das sind Straßenbau-Projekte, die in diesem Jahr an Landes- und Bundesstraßen im Landkreis Uelzen in Angriff genommen werden sollen. Auch ist geplant, an der Ebstorfer Straße vom Ortseingang Uelzen bis zum bestehenden Radweg einen Lückenschluss herzustellen.

Die Bauprojekte gehören zum Jahresprogramm der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, das gestern für den Geschäftsbereich Lüneburg veröffentlicht wurde. Der Geschäftsbereich umfasst neben dem Landkreis Uelzen auch die Kreise Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Harburg. Insgesamt sind für den Geschäftsbereich Investitionen von circa 22 Millionen Euro für Baumaßnahmen an Bundesstraßen und 4,6 Millionen Euro an Landesstraßen eingeplant.

Darunter zählt auch der Bau des Kreisels am Esterholzer Kreuz (L270), mit dem nach Jahren nun ein Unfallschwerpunkt beseitigt werden soll. Um auf den Kreisel nicht noch länger warten zu müssen, hatte die Uelzener Kreispolitik beschlossen, die Kreisverwaltung möge sich um den Bau kümmern. Wieweit man inzwischen bei der Vergabe von Arbeiten ist, wann dieses Jahr der Spatenstich erfolgt, dazu war gestern vom Landkreis keine Auskunft zu bekommen.

Indes kündigt die Landesstraßenbaubehörde für das dritte Quartal des Jahres die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt von Oldenstadt an. Wie berichtet, sollen eine neue Ampelanlage aufgestellt und Induktionsschleifen in die Fahrbahnen eingebaut werden, damit Autofahrer leichter von der Klosterstraße und der Straße „Auf dem Diek“ auf die Bundesstraße 71 abbiegen können. Um mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen, wird die B 71 auch enger gefasst. Für die Arbeiten sind etwa zwei Monate vorgesehen.

Ebenfalls fürs dritte Quartal dieses Jahres vorgesehen ist der Radwege-Lückenschluss an der Ebstorfer Straße. Er wird nach Angaben des Landesstraßenbaubehörde etwa vier Wochen in Anspruch nehmen. Auch für die Erneuerung des Radweges zwischen Bad Bodenteich und Kattien wird wohl ein Monat benötigt. Ein Blick über die Kreisgrenze: Autofahrer müssen im dritten Quartal mit Einschränkungen zwischen Melbeck und der Ortsumgehung Lüneburg rechnen. Dort werden an der B 4 Schutzplanken zwischen Fahrbahn und Radweg gesetzt.

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