Psychiatrische Klinik Uelzen investiert in Neubau an der Alewinstraße – auf „parkähnlichem“ Gelände

Erste Schritte für „Schmuckstück“

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Hier wird gearbeitet: An der Alewinstraße wird in diesen Wochen das Gelände für einen Neubau der Psychiatrischen Klinik vorbereitet. Bis 2017 soll ein Gebäude für rund 20 Tagesklinikplätze und einen Teil der Institutsambulanz entstehen.

Uelzen. Ein Erdloch klafft im Herzen der Stadt Uelzen: Zwischen Uhlenköperpark und Alewinstraße treffen Bauarbeiter derzeit die letzten Vorbereitungen für einen Neubau der Psychiatrischen Klinik.

Auf dem Gelände soll in rund zwei Jahren ein zweistöckiger Gebäudekomplex für 20 Tagesklinikplätze und einen Teil der Institutsambulanz entstehen, berichtet Kurt Spannig, Geschäftsführer der Psychiatrischen Klinik Uelzen und des Vereins „Die Brücke“. Damit werde der „kräftigen Inanspruchnahme“ von Klinik und Tagesklinik Rechnung getragen, denn die bundesweite Zunahme psychiatrischer Behandlungen sei auch in der Region Uelzen zu beobachten. „Das betrifft schwerpunktmäßig depressive Erkrankungen“, weiß Spannig. Vor über einem Jahr hatte darum das Land grünes Licht für die Erweiterung der Tagesklinikplätze von 12 auf 20 gegeben (AZ berichtete). Um das stemmen zu können, wurde seitdem das alte Tagesklinikgebäude und ein provisorisches Pavillon-System in der Alewinstraße genutzt. Doch der Platz sei ausgereizt, so Spannig.

Das soll sich bald ändern: An der Alewinstraße entsteht ein Neubau für rund 4,5 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich das Land Niedersachsen und die Psychiatrische Klinik. Zu welchen Anteilen, werde noch geklärt, so Spannig gestern. Derweil wird das rund 4500 Quadratmeter große Grundstück für den Bau vorbereitet: Voraussichtlich bis Ende nächster Woche sollen Bäume und Schuppen beseitigt sein. Im Spätsommer, hofft der Geschäftsführer, könne man dann mit der eigentlichen Maßnahme beginnen. In der Zwischenzeit laufe die Erstellung der Baugenehmigung mit der Stadt Uelzen. Spannig ist optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass das ein Zeitplan ist, den man gut realisieren kann.“

Vorgesehen sei ein „parkähnliches Gelände“, auf dem ein zweistöckiger Gebäudekomplex mit rund 900 Quadratmetern Nutzfläche entstehen soll – ähnlich der Klinik An den Zehn Eichen. Spannig: „Städtebaulich wird das sicherlich ein Schmuckstück.“

Von Anna Petersen

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