69 Fahrten im Juni / Zahl der Nutzer des HVV-Übergangstarifs stark gestiegen

Erste Bilanz zu Anrufsammeltaxis

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Die Zahlen des Anrufsammeltaxis – hier der Start der Aktion mit Landrat Dr. Heiko Blume – gehen steil nach oben.

nre Uelzen/Landkreis. Zwei Monate nach dem Startschuss für das Anrufsammeltaxi-System im Kreis Uelzen hat der Erste Kreisrat Uwe Liestmann während der Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses erstmals Nutzerzahlen vorgestellt.

Demnach wurde im Mai 38 Mal ein Anrufsammeltaxi geordert, im Juni wurden dann bereits 69 Fahrten verzeichnet.

Wie berichtet, ergänzen die Anrufsammeltaxis den öffentlichen Personennahverkehr. In der Zeit von 20 Uhr abends bis 2 Uhr morgens starten sie zu festen Abfahrtszeiten jeweils an den Bahnhöfen Uelzen, Bad Bevensen, Bad Bodenteich, Ebstorf, Stederdorf, Suderburg und Bienenbüttel, wenn es mindestens 60 Minuten zuvor eine telefonische Voranmeldung gab.

Es sei noch zu früh, von einer positiven Entwicklung zu sprechen, so Liestmann. Zumindest sei erkennbar, dass die Fahrten zunehmen würden. Dass sich solche Angebote zunächst etablieren müssten, zeige sich am Beispiel des HVV-Übergangstarifs, sagte der Erste Kreisrat. Im Januar 2014 habe der Landkreis 127 Nutzer des Übergangstarifs gezählt. Im Januar dieses Jahres seien es dann 294 Nutzer gewesen. Derzeit würden im Schnitt etwa 280 Karten im Monat ausgegeben.

Der Landkreis Uelzen fördert das Angebot, mit dem Zugfahrer einfacher und günstiger nach Hamburg fahren und dort auch S- und U-Bahn nutzen können. Der Landkreis ging von Ausgaben von 60 000 Euro jährlich aus. Inzwischen werde wegen der hohen Nutzerzahl das Doppelte an Förderung in die Hand genommen, so Liestmann.

Von Norman Reuter

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