Riesenandrang zu Strucks Abschied

AZ-Blitz: Trauerfeier beendet

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mdk/nre Uelzen. Die Uelzener St.-Marien-Kirche ist für weitere Besucher nicht mehr zugänglich. Hunderte Trauergäste sind in dem Kirchenschiff untergekommen. Viele weitere Hundert Besucher konnten das Gotteshaus aus Platzmangel jedoch nicht mehr betreten. Die Polizei musste den Einlass aus Sicherheitsgründen verwehren.

Sicher fanden das viele wartende Gäste unglücklich. Sie hatten zum Teil mehr als 90 Minuten bei Nieselregen und niedrigen Temperaturen auf den Einlass gewartet, der ihnen jedoch nicht gestattet wurde. Einige verließen daraufhin das Kirchengelände, andere blieben, um sich die Trauerfeier via Lautsprecher anzuhören.

(Ursprüngliche Meldung): Es ist gerade einmal 11.30 Uhr, da warten bereits dutzende Uelzener vor der St.-Marien-Kirche in der Innenstadt. Heute findet die Trauerfeier für den ehemaligen Bundesverteidigungsminister und Uelzener Peter Struck in dem Gotteshaus statt. Aber nicht nur Einwohner zog es zur Trauerfeier.

Auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder samt Gattin, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, Innenminister Uwe Schünemann und der ehemalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping sind nach Uelzen gereist, um Struck die letzte Ehre zu erweisen. Auch viele Uelzener werden auf der Trauerfeier erwartet, diese ist öffentlich.

Die Polizei hat das Kirchengelände mit Stahlgittern abgesperrt und führt Kontrollen durch. Der Innenstadtverkehr ist derzeit nicht maßgeblich beeinträchtigt.

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Erste Fotos von der Trauerfeier

Strucks Trauerfeier

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