Auch wenn eben noch Steine flogen: Beamte müssen helfen

Erst sprühen, dann spülen

Kommt es zu Handgreiflichkeiten, wissen die geschulten Polizeibeamten aus Uelzen, welche Kniffe nötig sind. Fotos: Ph. Schulze

mdk Uelzen. Bundespolizisten müssen beim Einsatz ihrer Waffen und Gegenmaßnahmen auf die Verhältnismäßigkeit ihrer Mittel achten, dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Die Schusswaffe beispielsweise wird nur im äußersten Notfall gezogen.

Auch der Einsatzmehrzweckstock (EMS) ist eine gefährliche Waffe. Drehschläge können unter Umständen tödlich sein. Offensiv wird der EMS daher auch nur in Ausnahmefällen eingesetzt.

Fußball-Rowdies im Visier der Bundespolizei

Randalierer, betrunkene Fußball-Fans, Hooligans und gewaltbereite Demonstranten sind selten zimperlich. Aber auch die Vollstreckungsbeamten sind nicht zum Spaßen aufgelegt, werden sie massiv bedroht oder gar angegriffen. Unter anderem mit Pfefferspray setzen sie sich zur Wehr. Haben sie Angreifer durch den Reizstoff kampfunfähig gemacht, heißt es: Augen der Übeltäter ausspülen. Das ist keine Ermessenfrage, das ist die Pflicht der Beamten. Sie müssen Erste Hilfe leisten, natürlich auch den Menschen, von denen sie vielleicht gerade eben noch mit Steinen oder Brandsätzen beworfen wurden.

Die Ausrüstung der Bundespolizei Uelzen

Ausrüstung der Bundespolizei Uelzen

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