Erst die Halle, dann die Schule

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Die Gerdauer Turnhalle wird noch in diesem Jahr saniert. Die Gesamtkosten liegen bei 405 000 Euro. Dafür bekommt das Gebäude eine komplett neue Heizungsanlage.

Gerdau. „Die Turnhalle hat Vorrang“, sagt Suderburgs Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Schulz auf die Frage, welches öffentliche Gebäude in Gerdau zuerst saniert wird – die Halle oder die Grundschule. Von Jörn Nolting

Die energetische Sanierung der Halle in Gerdau blieb auf der Strecke. Die Schwachpunkte sind nicht beseitigt worden und die Heizungsanlage nicht erneuert. Nach der Eigentumsauseinandersetzung zwischen Gemeinde und Samtgemeinde erfolgte dann doch die Übertragung. „Dadurch waren dieselben Verhältnisse gegeben wie bei der Suderburger Turnhalle“, erklärt Friedhelm Schulz. Die Sanierung wurde wie auch in Suderburg beschlossen, geplant und nun wird sie umgesetzt.

Geplant ist die Sanierung des Flachdachs und der Ausbau der Grillo-Wand zum Sportplatz einschließlich des Mauerwerk-sockels. Wie in der Suderburger Turnhalle werden Sicherheitsglas, Deckenstrahlheizung und Seiten-Prallschutz eingebaut. Außerdem wird die Hallendecke ausgebaut und die komplette Heizungsanlage ausgewechselt. Der gesamte finanzielle Umfang beträgt 405 000 Euro.

„Die Zuschussanträge sind gestellt und die Bewilligungen erfolgt“, schildert Suderburgs Samtgemeindebürgermeister. Finanziert wird das Bauprojekt mit Hilfe von Landesmitteln aus dem Konjunkturpaket II. Insgesamt 241 100 Euro fließen aus Hannover nach Gerdau. Hinzu kommen noch 20 000 Euro aus der Schulbaukasse des Landkreises Uelzen. Die Samtgemeinde zahlt 144 000 Euro aus eigener Tasche.

„Die Kommunalaufsicht des Landkreises hat auf Antrag eine Einzelgenehmigung der Baumaßnahme erteilt, damit die Mittel aus dem Konjunkturpaktet II nicht verfallen“, erklärt Friedhelm Schulz. In diesem Jahr noch werden die Arbeiten an der Halle beginnen, der Abschluss ist Ende des Jahres geplant.

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