ICE aus Ingolstadt mit längerem Zwangsstopp am Uelzener Hundertwasser-Bahnhof

Erneut randalieren HSV-Fans im Zug

Uelzen. Wieder machen Fußball-Fans des Hamburger SV Ärger: Diesmal in einem ICE, der am Sonnabend einen Zwangsstopp in Uelzen einlegen musste, wie die Polizei berichtet.

Gegen 23.30 Uhr hielt der ICE auf dem Weg nach Hamburg im Bahnhof Uelzen. Der Zug kam aus dem oberbayerischen Ingolstadt, wo der HSV am Nachmittag das wichtige Spiel gegen den FC Ingolstadt mit 1:3 verloren hatte. 

Die Zugbegleiter verweigerten in Uelzen die Weiterfahrt, da rund 450 HSV-Fans sich nicht nur bedrohlich benahmen, sondern auch schon diverse Sachbeschädigungen begangen hatten. Während unterstützende Polizeikräfte nicht nur aus Lüneburg auf der Anfahrt waren, gelang es mithilfe von einsichtigen HSV-Anhängern, auf die Unruhestifter einzuwirken. Da die Anhänger des Bundesligavereins von der Elbe einen langen Reisetag hinter sich hatten und nicht sehr erfolgsverwöhnt sind, wollten sie einfach nur nach Hause, heißt es in der Mitteilung. Bundespolizisten aus Uelzen stiegen zu und der Schnellzug verließ nach einem längeren Aufenthalt den Hundertwasser-Bahnhof. Bereits am Sonnabend, 21. Januar, hatten HSV-Fans in einem Metronom-Zug nach Hannover randaliert.

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