Erleichterung nach Corona-Test

Abstrich von 70 Bewohnern in Uelzener Seniorenresidenz fällt negativ aus

Heiner Mc Neil, Leiter der Seniorenresidenz an der Rosenmauer: „Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen.“
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Heiner Mc Neil, Leiter der Seniorenresidenz an der Rosenmauer: „Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen.“
  • Gerhard Sternitzke
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Uelzen – Gute Nachricht für die Bewohner der Uelzener Seniorenresidenz an der Rosenmauer: Ein Corona-Test aller 70 Personen aus dem Bereich Servicewohnen erbrachte am Sonnabend ein negatives Ergebnis, berichtet Leiter Heiner Mc Neil auf AZ-Nachfrage.

„Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Das zeigt, dass das Hygienekonzept, dass wir getroffen haben, funktioniert“, sagt Mc Neil.

Auslöser der Abstrichaktion am Wochenende war ein Corona-Fall im Personal. Die Pflegekraft hatte noch Anfang der Woche im ambulanten Teil der Residenz gearbeitet. Dabei hatte sie Kontakt mit 54 Bewohnern. 13 Kollegen waren mit einem Schnelltest untersucht worden und gingen zunächst in Quarantäne. Sie sollen heute noch einmal getestet werden.

Ein eilends zusammengestelltes Notfallteam aus eigenen Mitarbeitern der Einrichtung hält den Betrieb aufrecht. Auch Leiter Mc Neil arbeitete als examinierte Kraft am Sonntag mit. Er selbst habe den Bewohnern die Ergebnisse mitgeteilt. „Die Bewohner waren hellauf begeistert. Man hat schon gesehen, dass ein großer Druck auf ihnen lastete“, berichtet er.

Derzeit gilt ein Besuchsverbot. Der Pflegeheim-Bereich der Residenz war von dem Corona-Fall nicht betroffen.

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