Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Uelzen lud zum Schiffshebewerk ein

Erhebende Einblicke

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Besucher staunten fasziniert vor dem Modell der Schleusengruppe Uelzen.

aja Uelzen. „Die Schleusenwelle aus Uelzen ist das Einzige, was das Wasser im ansonsten stehenden Gewässer um das Becken des Schiffshebewerks bei Scharnebeck bewegt“.

Das erklärt Klaus Ripphahn, Sachbereichsleiter Verwaltung bei der Besichtigung des Schiffshebewerks, zu der das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSV) Uelzen die Bürger eingeladen hatte. Anlässlich der kompletten Umgestaltung der Ausstellungsflächen im Informationszentrum trafen sich die Familien schon kurz nach dem Frühstück zum Tag der offenen Tür bei freiem Eintritt, um die imposante Technik, die für eine florierende Binnenschifffahrt erforderlich ist, zu bewundern. „Da waren wir auch schon“, sagt Kevin stolz seinen Eltern, als er vor dem Modell der „Schleusengruppe Uelzen“ steht. „So hab ich das noch nie gesehen“, fährt er mit dem Finger auf der Scheibe dort entlang, wo er in Esterholz schon selbst einmal zu Fuß gelaufen ist.

Besondere Vorsicht galt es bei den Besuchern in 30 Metern Höhe.

Zu allen Anlagen für die die Uelzener WSV zuständig ist, hält das Informationszentrum, Fakten, Daten, Bilder und Dokumente mit ausführlichen Erläuterungen vor. „Mit der zunehmenden Bedeutung der Binnenschifffahrt müsse man dem wachsenden Interesse in der Bevölkerung gerecht werden, sagt Ripphahn. In den 80er Jahren aus der Initiative engagierter Mitarbeiter einmal entstanden nutzte die Behörde die ruhigere Wintersaison der letzten drei Jahre, um eine umfassende und moderne Präsentation zusammen zu stellen.

Für die meisten Besucher war der Höhepunkt die Führung in der Hebewerksanlage. „Das erste Mal seit Eröffnung 1976“, versichert Ripphahn den Besuchern in 30 Metern Höhe, „für Besuchergruppen geöffnet.“ Doch die hatten nur noch Augen für die weite Ferne von Lauenburg bis Hamburg, während sich der der Trog einmal abwärts und wieder aufwärtsbewegt.

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