Hansestadt strebt neue Satzung an

Entwurf zur Gestaltung historischer Gebäude in der Hanstestadt Uelzen

Wie sollen Häuserfassaden, zum Beispiel an der Veerßer Straße, künftig aussehen dürfen?
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Wie sollen Häuserfassaden, zum Beispiel an der Veerßer Straße, künftig aussehen dürfen?

Uelzen – Wie sollen historische Gebäude im Stadtkern Uelzens gestaltet werden? Wie haben Neubauten auszusehen? Welche Werbeanlagen dürfen angebracht werden? Die Hansestadt hat mit Beteiligung der Bürger einen Entwurf für eine Gestaltungssatzung erarbeitet.

Die Vorschrift soll den Bestand der historischen Gebäude wahren und das Erscheinungsbild der Innenstadt weiterentwickeln. Ab heute bis zum 24. Juli ist der Entwurf öffentlich ausgelegt.

Im Foyer des Rathauses Uelzen können Interessierte während der Öffnungszeiten den Vorentwurf sichten. Zusätzlich sind die Unterlagen auf der Internetseite der Hansestadt abrufbar (www.hansestadt-uelzen.de/bauleitplanung). Stellungnahmen der Öffentlichkeit müssen bis zum 24. Juli bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Diese können per Mail an stadtsanierung@stadt.uelzen.de gesendet werden. Unter der Rufnummer (05 81) 800 63 14 besteht die Möglichkeit einer ausführlichen telefonischen Erörterung mit dem zuständigen Mitarbeiter der Planungsabteilung.

„Mit Vorgaben wollen wir die positive Wahrnehmung von Gebäuden und Straßenzügen sicherstellen und Fehlentwicklungen entgegenwirken. Eine harmonische Anordnung und Gestaltung von Werbeanlagen macht eine Innenstadt für die Bürger sowie Gäste attraktiv“, erklärt Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull. Die Satzung formuliert ähnlich wie ein Bebauungsplan eine Reihe von verbindlichen Festsetzungen für die farbliche und materielle Gestaltung von Fassaden, Dächern, Fenster, Türen, Balkonen und Werbeanlagen. In der neuen Vorschrift soll festgelegt werden, dass Putzfassaden in hellen, gedeckten Farben gestrichen, Dachflächen mit roten oder rotbraunen Ziegeln eingedeckt, Fachwerkfassaden erhalten oder Schaufenster nur im Erdgeschoss angeordnet werden.

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