Baustellen im Kreis: Firmen können durcharbeiten – das bringt mehr Probleme als Vorteile

Eisige Stimmung im milden Winter

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Der milde Winter kam dem Bauherrn des Wohn- und Geschäftshauses an der Wachsmuthschen Klinke in Uelzen zupass. Im kommenden Dezember soll es bereits bezogen werden.

Uelzen/Landkreis. Die Tage mit Schneefall ließen sich in diesem Winter an einer Hand abzählen. Und lange Frostphasen gab es höchstens im heimischen Gefrierfach, sodass im Baugewerbe ohne längere Pausen durchgearbeitet werden konnte.

Was die Bauherren erfreut, sorgte bei den ausführenden Unternehmen eher für nachdenkliche Mienen. „Die Arbeit auf dem Bau ist anstrengend. Die Kälte setzt den Mitarbeitern zu, Krankheitsfälle häufen sich“, schildert Per Karsten Meyer, Geschäftsführer des Uelzener Bauunternehmens Willy Meyer. Der Bauunternehmer Horst Saevecke sagt: Mehr Aufträge könnten die Unternehmen wegen des milden Wetters auch nicht unbedingt entgegennehmen. Mitarbeiter müssten womöglich im April zuhause bleiben, wenn die Saison-Kurzarbeitgeld-Regelung für den Bau schon nicht mehr greife.

Es ging voran auf den Baustellen im Landkreis während der zurückliegenden Wintermonate: In Bad Bevensen standen bei der Grundsteinlegung für das Kurhaus schon die ersten Wände. An der Wachsmuthschen Klinke in Uelzen, wo ein Wohn- und Geschäftshaus entsteht, kam das Wetter dem Bauherrn zupass. Im Dezember soll das Haus schon teils bezogen sein. Je schneller ein Projekt fertiggestellt werden kann, umso mehr Zeit bleibt den Baufirmen für Zusätzliches, so könnte man meinen. Doch Horst Saevecke weiß es besser. [...]

Von Norman Reuter

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