EU-Fördermittel werden reduziert / Kein Stellenabbau in Uelzen geplant

Einschnitte bei der Neuen Arbeit

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Für die Mehrwertläden und andere Projekte der Neuen Arbeit im Kreis Uelzen soll es keine Einschränkungen geben. Der Träger, der Herbergsverein, arbeitet am neuen Konzept. 

dib Uelzen/Lüneburg. Bei der Neue Arbeit Lüneburg-Uelzen wird es ab dem nächsten Jahr Einschnitte geben. Das kündigt Geschäftsführer Michael Elsner an. Für den Uelzener Bereich des 130 Angestellte zählenden Unternehmens sei derzeit kein Stellenabbau vorgesehen.

Vielmehr sollen die Mehrwertläden in Uelzen und Bad Bevensen, das Grünwerk und die Wäscherei mit den Reinigungsdiensten am Königsberg ausgebaut werden. Einschränkungen werde es nach bisherigen Plänen im gastronomischen Bereich in Lüneburg geben.

Da die Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (ESF) zum Ende des Jahres ausläuft, kann der Herbergsverein Wohnen und Leben seine Projekte zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen über die gemeinnützige Neue Arbeit GmbH nicht mehr in der bisherigen Form bezuschussen lassen. 1,5 Millionen Euro im Jahr erhielt die Neue Arbeit aus dem ESF, künftig seien es nur noch 50 Prozent davon. Die Umsätze der gGmbH lagen bei knapp unter zwei Millionen Euro, so Elsner. Nun müssten andere Förderprogramme gewonnen werden, für die die Projekte gegebenenfalls umkonzipiert werden. Möglichkeiten gebe es über das Land und den Bund. Zudem könnten Langzeiterwerbslose mit Bildungsgutscheinen an Qualifizierungskursen teilnehmen.

Den Mitarbeitern wurde das neue Konzept bereits vorgestellt. Dennoch weiß Elsner, dass unter der Belegschaft noch die Sorge um Stellenabbau umgeht. Schon vor fünf Jahren, zu Zeiten der Insolvenz der gemeinnützigen Diakonie GmbH des Kirchenkreises, hatten viele Mitarbeiter Angst davor, bevor sie von der Neuen Arbeit übernommen wurden.

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