Neues Fahrzeug kommt

Einsatzzahl für Uelzens Wehr sinkt: 310-mal alarmiert

Im Kreis der beförderten Feuerwehrmänner und - frauen: Ordnungsamtsleiter Volker Leddin (rechts).
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Im Kreis der beförderten Feuerwehrmänner und - frauen: Ordnungsamtsleiter Volker Leddin (rechts).

Uelzen – Die Freiwillige Feuerwehr Uelzen ist – mit ihren 94 Aktiven – gut aufgestellt ins neue Jahr gestartet. Erstmals sank die Zahl der Einsätze 2018 wieder. 310-mal wurde die Feuerwehr alarmiert, sagte Ortsbrandmeister Reiner Seidel auf der 152. Generalversammlung der Wehr.

Er kündigte die Auslieferung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) an die Wehr noch 2019 an.

Ortsbrandmeister Reiner Seidel, Feuerwehr Uelzen

Seidel zählte in seinem Bericht vor Gästen aus Politik, Verwaltung, DRK, THW und Polizei 100 Fehl-, Falsch- oder Böswillige Alarmierungen. Allein 106-mal gab es Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder, „wovon aber auch zehn durch Rauch oder Feuer verursacht wurden. Bei sechs Einsätzen war Essen auf dem Herd vergessen worden“, unterstrich Seidel.

Die Feuerwehr wurde zu 44 kleinen, 34 mittleren und zehn großen Bränden gerufen. Und bei den Technischen Hilfeleistungen rückte die Wehr zu 23 Einsätzen wegen Ölspuren, 15 Verkehrsunfällen, 15 Bäumen oder Ästen auf der Straße und elf Wasserschäden aus. 112-mal wurde Technische Hilfe geleistet.

Seidel stellte zwei Einsätze heraus: Einsatz-Nummer 34 am 28. Februar, als Hund und Herrchen auf nicht belastbarem Eis im Oldenstädter See eingebrochen waren. Während sich das Herrchen selbst in Sicherheit brachte, wurde der Hund erst nach mehreren Versuchen von der Feuerwehr gerettet. Am 25. Juli indes – auch am Oldenstädter See –, kam die Hilfe trotz eines Großaufgebots an Rettern zu spät. Die Taucher der Feuerwehr Lüneburg bargen einen jungen Mann in drei Metern Tiefe. Eine Reanimation blieb erfolglos.

Der Ortsbrandmeister erwartet für 2019 die Auslieferung eines HLF. „Die Hansestadt Uelzen hat dafür sehr viel Geld in die Hand genommen“, unterstrich Seidel. Es war Bürgermeister Jürgen Markwardt, der in seinem Grußwort eine Summe nannte: „Gegen 400.000 Euro.“

Ernannt und befördert wurden: Tamara Stöckmann, William Beensen, Christian Rößler, Stefan Gregor, Tom Kaluza, Max Scholz, Kira Westphal, Timo Bohn, Fabian Fleske, Matthias Siebenbrodt, Holger Bielig, Nils Tschirner, Marco Lange, Tobias Schneider, Christoph Paul, Tobias Klinger und Tobias Schill. Geehrt wurden Wolfgang Leipoldt, Joachim Wienecke und Horst Jürgen Lühr.

VON CHRISTIAN HOLZGREVE

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