Einsatz für die Dorfgemeinschaft

Zwei weitere Kandidaten – Noch bis Montag können Vorschläge für „Mensch 2018“ eingereicht werden

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Das ehrenamtliche Engagement von Menschen wird wieder von der AZ und ihren Kooperationspartnern gewürdigt: Gekürt wird der „Mensch 2018“ bei einer großen Gala im März. Fotos: privat/Marud

Uelzen/Landkreis. Endspurt bei der Suche nach Kandidaten für „Mensch 2018“: Wie in den Vorjahren zeichnen die AZ und die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg zusammen mit dem Volkswagen Zentrum Uelzen wieder Ehrenamtliche aus.

Vorgeschlagen sind auch Walter „Butz“ Hilmer aus Holdenstedt und Karl-Heinz Günther aus Westerweyhe.

Walter „Butz“ Hilmer

Walter Hilmer prägt das Vereins- und Dorfleben von Holdenstedt. „Es ist mir nicht möglich, alle seine Verdienste um die Allgemeinheit im Einzelnen aufzuzählen“, erklärt Michael Burmeister, der Hilmer im Namen der Dorfgemeinschaft vorschlägt. Er berichtet, dass Hilmer 1953 den Spielmannszug im Schützenverein Holdenstedt-Borne mitbegründet habe, mehr als 40 Jahre habe er auch die Pressearbeit des Vereins übernommen. Ebenfalls Gründungsmitglied ist er von „Pro Holdenstedt“. Hier unterstütze er nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit, sondern helfe auch das Organisieren von Veranstaltungen wie „Rock im Rothen“. Beim Bau des Jugendtreffs auf dem Schützenplatz in den vergangenen zwei Jahren sei Hilmer bei jedem Arbeitseinsatz dabei gewesen und habe hier mit seinem Wissen als Tischler sein handwerkliches Geschick eingebracht.

Der „Historische Jahreskalender für Holdenstedt“ gehe ebenfalls auf seine Idee und sein Engagement zurück, schildert Burmeister. Zudem konnte mithilfe von Walter Hilmer, den alle „Butz“ nennen, die Holdenstedter Chronik zum 950-jährigen Bestehen des Ortes aufgelegt werden. Ein großer Teil der Texte stammt aus seiner Feder und viele historische Aufnahmen aus seinem Archiv. Nicht zu vergessen ist Hilmers Einsatz für den Sportverein Holdenstedt. Burmeister erklärt: „Butz ist immer da und hilft.“ Daher sei er für Holdenstedt der Kandidat für „Mensch 2018“.

Karl-Heinz Günther

Ebenfalls im Einsatz für seine Dorfgemeinschaft ist Karl-Heinz Günther aus Westerweyhe, der von Frank Nie-buhr als Mensch-Kandidat vorgeschlagen wird. Niebuhr schildert, dass sich Karl-Heinz Günther seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche einsetze.

Vor mehr als zehn Jahren habe er den Westerweyher Kinderflohmarkt ins Leben gerufen und richte diesen noch immer aus. „Selbst meine Kinder, die heute schon erwachsen sind, reden noch heute über diesen Flohmarkt“, berichtet Niebuhr. In seinem Garten richte Günther jährlich auch ein „Adventstreffen“ aus – „viele viele Leute, jung und alt, treffen sich dort und es werden Weihnachtslieder gesungen.“ Kinder spielen Flöte und sagen Gedichte auf. „Das Tolle ist: Alles, was dort verkauft wird, geht als Erlös an die örtlichen Vereine für die Kinderarbeit.“

Niebuhr erinnert auch an Karl-Heinz Günthers Engagement für das Heideblütenfest, als diesem das Aus drohte. Er habe die Initiative ergriffen und kurzerhand die Bürgergemeinschaft gegründet. Nie-buhr sagt abschließend: „Für uns ist Karl-Heinz Günther ein ganz wertvoller und besonderer Mensch, und ich möchte gar nicht wissen, wie viel Zeit er dafür investiert.“

Kennen Sie noch Menschen, die auszeichnungswürdig sind? Bis zum Stichtag am Montag, 10. Dezember, können Vorschläge eingereicht werden und der nun gestartete Endspurt wird von der AZ auch noch vergoldet. Unter allen Einsendern von Kandidatenvorschlägen für die Wahl von „Mensch 2018“ verlost die AZ eine Mitmachprämie von 200 Euro. Das gilt auch für die vorliegenden Nominierungen. Die Vorschläge müssen bis zum Stichtag mit schlüssiger Begründung eingereicht werden. Vorschläge richten Sie bitte an:

Per Mail:

mensch2018@cbeckers.de

Per Post:

Allgemeine Zeitung
Groß Liederner Straße 45,
29525 Uelzen.

Von Norman Reuter

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