Baustellen beengen Weihnachtsvergnügen / Ohne Riesenrad und Tierdorf

Eingezwängter Zauber

Keine neuen Bilder: Den Organisatoren ist der Aufwand für neue Bilder bei einer durch den Umbau des Alten Rathaus unsicheren Installation zu aufwändig. Archivfoto: Wendlandt

Uelzen. Der Weihnachtszauber der Stadt Uelzen im Jahr 2012 wird etwas kompakter: Joachim Lotz vom City-Management der Stadt hat in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus angekündigt, dass sich die Bestückung mit Buden auf eine geringere Fläche verteilen werde.

Betroffen davon ist demnach die Lüneburger Straße: Die Buden werden an der Rathauskreuzung mit zwei Essensständen enden. Der Kalender am Alten Rathaus werde bleiben.

Einige kleine Einschränkungen werde es geben, wobei der Stadtmanager darauf pocht, dass es sich nicht um eine Verkleinerung, sondern eher um eine eingeschränkte Verbesserung handele. „Das Angebot der Stände bleibt, es wird aber nicht ausgeweitet“, sagte er.

Leise rieselt der Schnee: Die großen Tannen am alten Rathaus bleiben, der Kalender auch – das Herzstück der Uelzener Weihnachtszaubers ist also gesichert. Der Weihnachtsmarkt wird aber auf einem kleineren Areal ausgerichtet. Archivfoto: Ph. Schulze

Unterm Strich bleibt: Es wird etwas enger. Grund dafür sind die Baustellen an der St.-Marien-Kirche, die auf dem Kirchplatz weniger Raum lässt und diejenige am Uelzener Hof. Am Nordende der Marktstraßen-Achse gibt es also einen „Satelliten“ des Festes (Uelzener Hof und Herzogenplatz) weniger. Das bedeutet auch, dass es kein Riesenrad geben wird und kein Tierdorf. Außerdem werde die Bestückung der Innenstadt mit Weihnachtstannen karger. Grund dafür sei, dass ein bisheriger Zuschuss von 5800 Euro durch die Stadt nicht mehr zur Verfügung stehe.

Was sich noch ändert, lesen Sie in der gedruckten AZ.

Von Kai Hasse

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