Bürgermeister braucht zwei Schläge für den Fassanstich

„Er ist der eine, der Uelzen macht“ – Jürgen Markwardt eröffnet Stadtfest

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Anstoßen aufs Stadtfest (von links): Peter Hellström, Karina Bode-Koch (Uelzena), Helge Schenk (Mycity), Jürgen Markwardt, Frank Wiechel, Heike Wiechel, Bruno Swajkiewicz, Michael Brandt.

Uelzen. „Drei, zwei, eins“, zählt Moderator Peter Hellström mit dem Publikum. Bürgermeister Jürgen Markwardt, die Lederschürze umgebunden, hat den großen Holzhammer prüfend in der Hand gewogen.

Dann tut er einen und noch einen Schlag – der Zapfhahn sitzt im Bierfass auf der Bühne vor dem alten Rathaus. „Das Stadtfest 2017 ist eröffnet“, ruft der Bürgermeister gestern Abend in die versammelte Menge. „Ich wünsche ein friedliches Stadtfest 2017.“

„Zwei, drei eins“: Bürgermeister Jürgen Markwardt braucht nur zwei Schläge für den Fassanstich.

Da dreht sich schon das Riesenrad am Herzogenplatz. In der Gudesstraße schwingt die Schiffswippe unter dem Kreischen der Mädchen gefährlich zwischen den Häuserfassaden. Gewittermeldungen zum Trotz wird der Betrieb der flanierenden Besucher auf den Marktstraßen von Minute zu Minute dichter. „Ich will nicht sagen, ich habe gebetet, aber ich habe alles getan, dass es nicht regnet“, ruft Bürgermeister Markwardt ins Mikrofon. Die Besucher lassen sich nicht abschrecken von der dunklen Wand, die von Westen heranzieht. „Und wenn es doch regnet“, gibt Markwardt den Uelzenern mit auf den Weg, dann gibt es genug Stände, wo man sich unterstellen kann.“

Zur Stadtfest-Eröffnung vor dem alten Uelzener Rathaus strömen viele Besucher zusammen.

Den Bürgermeister haben sich Hellström und Radio-Zusa-Moderator Michael Brandt bereits vorgenommen. „Könnt ihr singen?“, fragt der Radio-Mann und hält mit seinem Kollegen ein Transparent mit drei Worten hoch. Und dann singen viele Kehlen mit ihnen: „Er ist der eine, der Uelzen macht.“ Die ersten klatschen zum eingängigen Refrain. Der Besungene lobt die Organisatoren Frank Wiechel und „Meister“ Bruno Swajkiewicz. Und nach dem ersten Rundgang freut sich das Stadtoberhaupt über das gelungene Angebot. „Wir haben jede Menge Stände, und ich finde es gut, dass an jedem Ende ein Fahrgeschäft steht“, sagt Markwardt. „Es ist für eine Stadt unserer Größe ein schönes Volksfest.“

Von Gerhard Sternitzke

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