Post SV weiht neue Technik ein

Eine Solaranlage mit Clou: Insgesamt über 100.000 Euro in Uelzener Vereinsheim investiert

Der Ehrenvorsitzende Jörgen Köchlin (von rechts), der zweite Vorsitzende Helmut Vonderbank und Geschäftsführer Tim Knöchelmann und die neue Solaranlage.
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Der Ehrenvorsitzende Jörgen Köchlin (von rechts), der zweite Vorsitzende Helmut Vonderbank und Geschäftsführer Tim Knöchelmann und die neue Solaranlage.

Uelzen – Weit über 100 000 Euro hat der Post SV Uelzen bisher in die energetische Sanierung seines Vereinsheims investiert.

„Die Investitionen amortisieren sich innerhalb von fünf bis zehn Jahren“, erklärt der Ehrenvorsitzende Jürgen Köchlin im Gesspräch mit der AZ. Mit der Photovoltaik-Anlage, die seit Donnerstag auf dem Dach des Vereinsheims in Betrieb gegangen ist, ist er sehr zufrieden. Denn eine herkömmliche Anlage hat man nicht eingebaut. Sie hat einen Clou.

„Jedes einzelne Feld wird separat angesteuert, sodass sie einzeln mit der Energieproduktion starten“, erklärt der Architekt. Das sei auch von Vorteil, weil die Anlage aufgrund des großen Baumbestandes rund um das Vereinsheim am Kuhteichweg nach Westen ausgerichtet werden musste. „Selbst bei diffusem Licht fängt die Anlage mit der Arbeit an“, sagt Köchlin. Die Energie, die die Anlage gewinnt, wird gespeichert, damit die Energie am Abend, wenn die Sportgruppen zusammenkommen, zur Verfügung steht. „Im Sommer werden wir mit der Anlage, den kompletten Strombedarf decken“, sagt der zweite Vorsitzende Helmut Vonderbank. Im Winter werde der Strom aus der Anlage nicht ausreichen, sodass übers Jahr gesehen 60 Prozent des Energiebedarfs gedeckt werden.

Als nächstes soll die Steuerung der Lüftung modernisiert werden. „Bisher kannte sie nur An und Aus“, sagt Köchlin. Zuvor sind seit 2014 bereits die Fenster, die Dämmung und auch die Hallendecke modernisiert worden. Mit dem Ziel, Energie einzusparen. „Wir verbrauchen weniger, obwohl wir mehr Mitglieder haben“, sagt Vonderbank. Möglich haben das Zuschüsse von Stadt, Landkreis, Kreis- und Landessportbund und Bund sowie die Eigenleistung der Vereinsmitglieder gemacht. VON LARS LOHMANN

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