Mit Förderzentrum geht der Landkreis neuen Weg bei Integration von Kindern mit Handicaps

Eine Schule ohne Schüler

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Seinen Sitz hat die Förderschule Uelzen mit dem angeschlossenen Beratungs- und Förderzentrum in Räumen der Oberschule Uelzen.

Uelzen/Landkreis. Das gewählte Logo zeigt die Idee: Von einem Punkt aus erstrecken sich Linien in den Raum und sind dabei allesamt miteinander verbunden.

Zum neuen Schuljahr hat die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, welche zugleich ein sonderpädogisches Beratungs- und Förderzentrum ist, ihre Arbeit aufgenommen – das neue Gebilde ist ein Zusammenschluss aller vier früheren Förderschulen im Landkreis.

Ihre Stunden waren gezählt, als die rot-grüne Landesregierung 2013 Wert auf die Inklusion legte und die Integration von Kindern mit Handicap und Lernschwächen in Klassen allgemeinbildender Schulen forcierte. Die Kreispolitik bereitete den Weg für den Umbau der Förderschullandschaft – entstanden ist, kurz gesagt, eine Schule ohne Schüler.

Jungen und Mädchen mit Hilfs- und Förderbedarf werden an den allgemeinbildenden Schulen im Landkreis unterrichtet, entweder als Schüler in Klassen oder im Klassenverband an den Schulen, schildert Nele Anders. Zusammen mit Petra Dehning, Markus Börger und Jutta Körner – die Spitzen der früheren Förderschulen – bildet sie die Leitung des Beratungs- und Förderzentrums. „Das Kollegium umfasst rund 70 Lehrer aus den früheren Förderschulen“, berichtet Nele Anders.

Von Norman Reuter

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