Landrat zufrieden mit dem Teilbeitritt / Vollmitgliedschaft ist weiter das Ziel

„Der HVV ist eine Marke“

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Ab 2020 ist die tägliche Fahrt mit der Jahresfahrkarte des HVV zur Arbeit keine Zukunftsmusik mehr.

Uelzen/Landkreis. Die Einigung in Sachen HVV-Tarif sorgt bei den Verantwortlichen im Landkreis Uelzen für Zufriedenheit. „Das ist ein Erfolg. Ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagt Landrat Heiko Blume.

Damit rücke der gesamte Landkreis als Mitglied der Metropolregion näher an Hamburg heran.

„Der HVV ist eine Marke, von der wir profitieren werden“, sagt Blume. Denn nicht nur Pendler würden von den HVV-Jahres- und Monatskarten, mehr Komfort und monetären Ersparnissen einen Nutzen haben, sondern auch der Tourismus in der Region könnte gestärkt werden.

Der ursprünglich angestrebte Komplett-Beitritt sei hingegen nicht zu finanzieren gewesen, bleibe aber weiterhin das Ziel, so Blume. Dazu reichten die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel jedoch nicht aus. Mit Blick auf die Landkreise Harburg, Stade und Lüneburg gebe es eine ungleiche Behandlung, da diese Landkreise für keinerlei Verluste, die auf den Schienenstrecken des HVV entstehen, zahlen müssten. „Wir werden die Hände aber nicht in den Schoß legen“, sagt Blume.

Zum 1. Januar 2020 gelten, falls die politischen Gremien zustimmen, bis Bad Bodenteich und Suderburg Monats- und Jahreskarten. Für Bienenbüttel wird eigens der HVV-Tarifring F geschaffen. Dort können auch Einzelfahrscheine für den HVV-Bereich gezogen werden. Das ganze Paket zusammen kostet laut dem Landrat rund 400 .000 Euro jährlich. Die Kosten teilen sich Landkreis und Kommunen jeweils zur Hälfte.

Von Lars Lohmann

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