Erste Entscheidung bei Sondierungen der Parteien im Uelzener Stadtrat: Grüne und UWG arbeiten zusammen

„Ein Weiter-so-Wurschteln darf es nicht geben“

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Die Sitzverteilung im Uelzener Stadtrat als Tortendiagramm.

tm Uelzen. Die Uelzener Grünen wollen künftig im Stadtrat mit dem Ratsherr der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), Joachim Delekat, zusammenarbeiten: Bei Gesprächen habe man jetzt Übereinstimmung bei vielen Sachthemen festgestellt, erklärten Grüne und UWG in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Grüne und Uelzener UWG-Vertreter hatten sich bereits als aktive Unterstützer von Landratsbewerber Raimund Nowak kennen gelernt. Nun glichen Grünen-Fraktionsvorsitzende Ariane Schmäschke und die künftigen grünen Ratsmitglieder Birgit Ohrenschall-Reinhardt und Bernd Ebeling mit Joachim Delekat ihre Vorstellungen einer konstruktiven Stadtpolitik ab. Dazu gehören unter anderem mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Ratsentscheidungen, insgesamt mehr Bürgerbeteiligung durch einen Bürgerhaushalt und mehr aktive Unterstützung seitens der Stadt für das „Uelzener Kronjuwel Hundertwasser-Bahnhof“. Die Initiative des Saarbrücker Ausstellers Leonhard Ullrich, in Uelzen eine Hundertwasser-Dauerausstellung zu installieren, wollen beide aktiv mit vorantreiben. Übereinstimmung habe es auch in der Auffassung gegeben, dass der Wählerauftrag laute, aus dem Wahlergebnis etwas zu machen: „Ein Weiter-so-Wurschteln darf es in Uelzen nicht geben“, teilten Schmäschke und Delekat mit. Nun sollen weitere Gespräche mit möglichen Koalitionspartnern folgen. Noch ist völlig offen, welche Koalitionen es künftig im Uelzener Stadtrat geben wird.

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