Haftstrafe für Tekin A.

Drei Jahre und neun Monate Haft: Amtsgericht Uelzen verurteilt Intensivtäter

Tekin A. entschuldigte sich gestern bei seinen Opfern – hier mit Verteidiger Moritz Klay.
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Tekin A. entschuldigte sich gestern bei seinen Opfern – hier mit Verteidiger Moritz Klay.

Uelzen – Die Polizei musste wegen ihm 2018 immer wieder ausrücken, weil er unter dem Einfluss von Alkohol mit unflätigen Worten um sich warf, Frauen stalkte und auch gewalttätig wurde. Mehr als 70 Straftaten „sammelte“ Tekin A. binnen eines Jahres.

Gestern nun hat das Amtsgericht Uelzen ihn unter anderem wegen Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte, wegen Körperverletzungen und Verstößen gegen das Gewaltschutzgesetz zu Freiheitsstrafen von insgesamt drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Es war nicht der erste Richterspruch wegen seines Verhaltens 2018. Bereits in der vergangenen Woche ist Tekin A. in Uelzen von einem Schöffengericht zu neun Monaten verurteilt worden. Gerichte und Strafverfahren kennt Tekin A., das ist gestern deutlich geworden, bereits seit vielen Jahren.

Der Auszug aus dem Vorstrafenregister zeigt: Tekin A. ist seit Mitte der 1990er Jahren immer wieder straffällig geworden. Neben Betrug, Diebstahl, Sachbeschädigungen, Trunkenheit am Steuer, Körperverletzung ist er auch wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Die Strafe wegen Steuerhinterziehung fand gestern Berücksichtigung. Letztlich war sie auch der Grund, warum Tekin A. Anfang 2019 in der JVA untergebracht wurde – er verstieß gegen Bewährungsauflagen.

VON NORMAN REUTER

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