Wahl am 25. Mai

Drei Bürgermeisterkandidaten für Uelzen

UELZEN/SUDERBURG -  Aus einem Kreis von drei Bewerbern haben die Uelzener am 25. Mai ihren neuen Bürgermeister für die Stadt zu bestimmen – in der Samtgemeinde Suderburg gibt es hingegen nur einen Bewerber.

Der für den Urnengang in der Uhlenköperstadt zuständige Gemeindewahlausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung Jürgen Markwardt für die SPD, Karsten Jäkel für die CDU und Horst Grunert für die FDP offiziell als Bürgermeisterkandidaten zugelassen.

Horst Grunert

Das Votum fiel einstimmig aus. Gründe, die gegen die Kandidatur eines Bewerbers sprachen, gab es keine. Markwardt, Jäkel und Grunert waren im Rahmen der Nominierungsversammlungen von den drei Parteien ins Rennen um den Bürgermeisterposten geschickt worden.

Auch freie Bewerber hätten für eine Kandidatur gestern zugelassen werden können. Voraussetzung dafür wäre gewesen, dass sie bis vergangenen Montag, 17 Uhr, die nötigen Unterlagen für die Kandidatur einreichen. Wie Otto Lukat, Uelzens derzeitiger Bürgermeister und Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses, gestern salopp formulierte: „Gekommen ist keiner mehr.“

Karsten Jäkel

Als Bürgermeister gewählt gilt am 25. Mai derjenige, der mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. In der Uhlenköperstadt sind laut aktuellem Stand 28 750 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimmen für ein neues Stadtoberhaupt abzugeben. Wird von keinem der drei Kandidaten diese 50-Prozent-Marke überwunden, so findet drei Wochen später eine Stichwahl statt. Sie ist für den 15. Juni vorgesehen.

Jürgen Markwardt

In jedem Fall wird eine Entscheidung schon am Wahlsonntag Ende Mai in Suderburg fallen. Mit Thomas Schulz geht ein parteiloser Kandidat ins Rennen. Dem Verwaltungsfachmann reicht eine einfache Mehrheit. Seit Beginn dieses Jahres ist die Wahlbeteiligung irrelevant. Bis dahin galt eine Quote von 25 Prozent. Die Suderburger Politik steht hinter Schulz, ist jedoch verwundert, dass es nur einen Bewerber gibt.

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