Vorbereitungen zur Einführung laufen / Feuerwehr für Schulungen gesucht

Digitalfunk ab Januar 2014

nre Uelzen. Nachdem die digitale Alarmierung bei Bränden und Unfällen nun eingeführt wurde, sollen ab Januar 2014 die Feuerwehren im Landkreis Uelzen mit Digitalfunk ausgestattet werden.

Schon jetzt laufen zum Einbau der Technik in die 248 Feuerwehrautos und den Funksprechgeräten die Vorbereitungen, wie gestern der Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch auf AZ-Nachfrage erklärte. „In der kommenden Woche wird es dazu eine Besprechung der Kreisfeuerwehrführung mit den Kommunen geben“, sagte er. Geklärt werden müsste unter anderem das Ausschreibungsverfahren für die Anschaffung der Gerätschaften. Die Kosten für die neue Technik tragen laut Ruschenbusch Stadt und Samtgemeinden im Kreis Uelzen.

Für die Einführung wurde wie berichtet ein sogenanntes Migrationskonzept erstellt, in dem die einzelnen Schritte zur Umstellung von der analogen auf die digitale Funktechnik beschrieben sind. Weil nicht alle Wehren gleichzeitig sondern nur nacheinander mit dem Digitalfunk ausgestattet werden könnten, müsse die alte Technik zeitweise noch neben der neuen Technik „herlaufen“, so Ruschenbusch. Das habe zur Folge, dass Einsatzleitwagen und Feuerwehrautos mit besonderer Ausstattung an Bord, beispielsweise einer Drehleiter, künftig sowohl mit der analogen wie auch mit der digitalen Technik ausgestattet seien, damit bei Einsätzen der Sprechfunk in jedem Fall gewährleistet sei. „Auch mit Wehren, bei denen die neue Technik erst später eingebaut wird“, erklärt der Kreisbrandmeister.

Für den richtigen Umgang mit der neuen Digitalfunktechnik sollen im Sommer, sechs Monate vor der Einführung, sogenannte Multiplikatoren ausgebildet werden, die ihrerseits dann die etwa 4050 aktiven Kameraden der 113 Wehren im Kreis Uelzen schulen. Für jeweils fünf Wehren soll es einen Multiplikator geben, so Dieter Ruschenbusch.

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