Mehr Wohnungseinbrüche im Kreis Uelzen / Polizei rät zu Aufmerksamkeit

Diebe in der Dämmerung

+
Balkontüren und Fenster sind häufig Stellen, an denen Einbrecher in die Objekte gelangen. Im Landkreis Uelzen ist die Anzahl der Einbrüche im vergangenen Jahr gestiegen.

Uelzen. Sie kommen zumeist am helllichten Tage oder in der Dämmerung, haben es in der Regel auf Bargeld und Wertsachen abgesehen und hinterlassen bei den Bewohnern nicht selten einen Schrecken, der nachhaltig ist und das Gefühl von Sicherheit zutiefst erschüttert – Wohnungseinbrecher.

Mit Sorge verfolgt die Polizei die landesweite Entwicklung der Einbruchzahlen – auch in Uelzen. Denn angrenzend an die Landkreise Lüneburg, Harburg, Heidekreis und das Land Schleswig-Holstein – wo deutlich höhere Fallzahlen registriert werden – kam es auch im hiesigen Landkreis zu Haus- und Wohnungseinbrüchen. In den letzten beiden Jahren ebenfalls mit steigender Tendenz.

„Dabei waren die Täter insbesondere auch am Tage aktiv und brachen während der Abwesenheit der Bewohner in deren Eigenheime ein“, weiß Polizeisprecher Kai Richter. Gerade in der dunklen Jahreszeit sollte die Bevölkerung besonders aufmerksam sein, was in ihrem Umfeld vor sich geht, und lieber einmal mehr die Polizei informieren als einmal zu wenig, appelliert der Hauptkommissar. Neben verstärkter Präsenz der Beamten werde nämlich auch auf Beobachtungen zu fremden Personen und verdächtigen Fahrzeugen – oft mit auswärtigen Kennzeichen oder Kurzzeitkennzeichen – gesetzt. Oft teilen sich mehrere Einbrecher die „Arbeit“, sodass sich immer mehrere Personen den Gebäuden nähern, klingeln oder rufen beziehungsweise im weiteren Umfeld Schmiere stehen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder in unserem E-Paper.

Von Ines Bräutigam

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare