Abgabe zum Selbstkostenpreis

Depot mit Masken und Handschuhen: Landkreis Uelzen hilft Ärzten bei Infektionsschutz

Ärzte und Pflegepersonal müssen sich besonders schützen. Der Landkreis hilft, wenn es bei der Ausrüstung eng wird.
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Ärzte und Pflegepersonal müssen sich besonders schützen. Der Landkreis hilft, wenn es bei der Ausrüstung eng wird.

Uelzen – Kliniken, Arztpraxen, Seniorenheime und Pflegedienste in Stadt und Kreis Uelzen bekommen bei der Ausstattung ihrer Mitarbeiter mit Atemschutzmasken, Schutzbrillen, Schutzanzügen, Einmalhandschuhen und Desinfektionsmittel Unterstützung vom Landkreis Uelzen als Katastrophenschutzbehörde.

Das berichtet die Kreisverwaltung auf AZ-Nachfrage.

Die Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, so erklärt Martin Theine, Sprecher des Landkreises, seien zwar aufgefordert, sich selbst mit ausreichend Schutzausrüstung einzudecken. Bei Engpässen können sie aber auf die Materialien vom Landkreis zurückgreifen.

Welchen Umfang das geschaffene Depot mit Schutzausrüstung besitzt, dazu wurden zunächst keine Angaben gemacht. Martin Theine berichtet aber von Lieferungen des Landes Niedersachsen an den Landkreis Uelzen als Katastrophenschutzbehörde. Und: „Die beschafften Artikel werden zum Selbstkostenpreis an die Bedarfsträger abgegeben.“

Im Landkreis Uelzen gibt es allein mehr als ein Dutzend ambulante Pflegedienste. Bad Bodenteich, Bad Bevensen und Uelzen sind Standorte für Kliniken.

VON NORMAN REUTER

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