Abschiedskonzert im Mephisto / Zwei bis drei Jahre durch die Vereinigten Staaten

„Denmantau“ sagt Tschüss

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Denmantau verabschiedeten sich mit einem Konzert in Richtung Übersee.

aja Uelzen. Der Name „Denmantau“ ist Programm bei den fünf Musikern aus Leidenschaft, die keinen Aufwand scheuen, ihrem Namen gerecht zu werden.

Doch bevor sie sich auf den Weg machen über den großen Teich, um dort „berühmt zu werden“, verabschiedeten sie sich mit einer Konzertreihe von ihren Fans in Deutschland, so wie am Wochenende mit einem über zwei Stunden dauernden Auftritt im Mephisto.

„Denn man tau“ – dieser freundlichen Aufforderung, etwas gemeinsam zu unternehmen, folgen die fünf Musikerfreunde nun schon einige Jahre – einen Wechsel gab es zwar zwischendurch, der aber unter den Freunden „gar kein Problem ist.“ Sie waren angetreten, das zu tun was ihnen am meisten Spaß macht, das war damals „ihre Musik“ und das soll es auch bleiben. Als einer der Mitglieder für sein Leben andere Prioritäten sah, war es selbstverständlich, dass auch er das tun können sollte, was ihm wichtig ist, sind sich die freiheitsliebenden Musiker einig.

Denn frei bleiben ist das Credo ihres Strebens, weshalb sie bis heute ohne Casting-Agentur oder Management ihren Weg verfolgen. „Unsere Bühne ist dort, wo wir spielen“, heißt ihr Motto, dass sie schon in verschiedenen Ländern der Erde erfolgreich umgesetzt haben. Nun geht es übernächste Woche vom Hamburger Flughafen per „One Way Ticket“ nach Los Angeles, erzählt Jonas – ein richtiges One Way Ticket sei es zwar nicht, weil die Band erst mal mit einem Holiday-Visum einreist, mussten sie ein Rückflugticket vorlegen. Aber es sei schon klar, dass sie über einen Freund, den sie bei ihrem ersten „LA-Trip“ kennenlernten, ein länger dauerndes Visum erhalten werden. Zwei bis drei Jahre, plant „Denmantau“ in den Staaten zu bleiben und danach „könnte es uns auch weiter ziehen“, erzählt er aus den Überlegungen, die sich die Fünf vorstellen. „Japan ist ein sehr interessantes Land für uns.“ Für viele Menschen gehört „berühmt und reich“ zusammen, erzählt Jonas, „das gilt nicht für uns, weil Erfolg ist das was, man als solchen definiert.“ Die mutigen Musiker, die schon 2009 alles hinter sich ließen, um in der Welt Menschen mit ihrer Musik zu erfreuen und bislang noch „prima davon leben können“ hatten Erfolg mit ihrem Konzept. Sie konnten alle ihre CDs verkaufen und erhielten für einige sogar 50 Dollar, das kriegen nicht einmal berühmte Popstars für eine CD. An diesem „Musiker-Abenteuer“ können ihre Fans über ein im Internet veröffentlichtes Reisetagebuch teilhaben. „Es ist auch eine gute Gelegenheit, das Leben in dem fremden Land kennen zu lernen“, sagt Jonas und hofft, dass sich noch alle an sie erinnern, wenn sie das nächste Mal in Uelzen auftreten.

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