Amtlichen Autountersuchern wurde die Akkreditierung entzogen

TÜV und Dekra prüfen weiter

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Die Autoprüfer von TÜV und Dekra untersuchen die Autos auch weiterhin. Bei Bund und Ländern werde nach dem Entzug der Akkreditierung zusammen mit den Organisationen an einer Lösung des Problems gearbeitet, berichten TÜV und Dekra.

Uelzen. Wer mit seinem Auto in diesen Tagen zur so genannten Hauptuntersuchung muss, kann schon mal ein mulmiges Gefühl beschleichen.

Die Deutsche Akkreditierungsstelle, die die Prüfer wie TÜV oder Dekra kontolliert, hat den beiden und weitere Prüforganisationen die Akkreditierung entzogen. Vorschriften zur Dokumentation von Prüfgeräten sollen nicht eingehalten worden sein.

Clemens Gurk, Außenstellenleiter der Dekra in Uelzen, beruhigt: „Wir prüfen weiter Autos in unserer Niederlassung und in den Werkstätten, die mit uns zusammenarbeiten.“ Und Plaketten würden ebenfalls wie gehabt auf die Nummernschilder geklebt. In rund 200 Kfz-Werkstätten in den Kreisen Uelzen, Lüchow, Soltau und Celle seien seine Kollegen regelmäßig vor Ort, um Autos auf ihre Verkehrssicherheit zu untersuchen.

Eine regelmäßigen Prüfung werden auch die Prüfmittel wie Bremsenstände unterzogen. „Wenn wir vor Ort in einer Werkstatt Hauptuntersuchungen durchführen, sind unsere Mitarbeiter dafür verantwortlich, dass sie mit gültig geprüften Geräten arbeiten“, sagt Gurk. Die Überwachungsdaten der einzelnen Werkstätten, mit denen die Uelzener Dekra kooperiert, seien am Standort in der Stadt hinterlegt.

Vereinzelte Anrufe von verunsicherten Autofahrern seien bei den diversen Stationen des TÜV-Nord eingegangen, berichtet Pressesprecher Rainer Camen. Aber auch an der Uelzener TÜV-Station würden weiter Autos auf Herz und Nieren geprüft.

Von Jens Schopp

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