Westerweyher Ortsrat spricht gegen Bau an Grundschule aus

Debatte um E-Tankstelle

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Parkplätze stünden an der Straße „Altes Dorf“ für eine E-Tankstelle zur Verfügung. Der Ortsrat lehnt diesen Standort aber ab. 

Uelzen-Westerweyhe. Das Uelzener Stadtgebiet soll kein weißer Fleck in Sachen Elektromobilität bleiben: Die Stadtwerke wollen Tankstellen für E-Fahrzeuge errichten; auch in Westerweyhe sollen Elektrofahrzeuge geladen werden können – die Frage lautet nur: Wo?.

Bei der Standortfrage vertreten Ortsrat und Stadt beziehungsweise Stadtwerke unterschiedliche Auffassungen, wie bei der jüngsten Ortsratssitzung von Kirch- und Westerweyhe deutlich wurde. Dem Ortsrat vorgeschlagen wurde der Bau der Tankstelle an der Straße „Altes Dorf“ in Höhe der Grundschule und des Gasthauses „Dorfkrug“. Aus Sicht des Gremiums ist das aber ein denkbar schlechter Standort. Und das nicht nur, wie Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther ausführte, weil die Ortsdurchfahrt für einen Millionen-Betrag gerade erst saniert wurde und für den Bau der Tankstelle angefasst werden müsste. Mit der Tankstelle würde womöglich noch mehr Verkehr an die Schule gezogen, wurde zu bedenken gegeben. Und bereits jetzt sehen Teile des Ortsrates die Verkehrssituation an der Schule als schwierig an.

Bürgermeister Günther schlug als Alternative einen Standort an der Lindenstraße vor, wo zurzeit Glascontainer stehen. Auch dort seien die Voraussetzungen gegeben. Um ausreichend Power liefern zu können, muss die Tankstelle in der Nähe eines Transformatorenstation entstehen.

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