Gespräch über Y-Trasse mit Kirsten Lühmann und Heiko Blume

DB-Chef Rüdiger Grube in Uelzen

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Rüdiger Grube im Gespräch mit Kirsten Lühmann und Heiko Blume.

nre Uelzen. Die bessere Hinterlandanbindung mit Gleisen an die Häfen Hamburg, Wilhelmhaven und Bremerhaven, für die bislang die umstrittene Y-Trasse vorgesehen war, soll ein Projekt mit Vorbildcharakter für alle weiteren Baumaßnahmen der Bahn werden.

Das sagte Bahnchef Rüdiger Grube heute Morgen während seines Besuches in Uelzen. Deshalb setze die Bahn und der Bund auf einen intensiven Dialog mit den Bürgern, allerdings ab dem Herbst, wenn nähere Erkenntnisse zu den vier erarbeiteten Varianten vorliegen würden. Grube stellte auch die vier Varianten auch noch einmal vor, von denen zwei den Landkreis Uelzen direkt betreffen würden. Eine sofortige Bürgerbeteiligung, wie sie von der SPD-Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann gefordert worden war, erteilte er damit eine Absage. "Lassen sie uns die Zeit nehmen, um Fakten zu ermitteln", so Grube. Im Detail: Neben der Y-Trasse könnten die Kapazitäten für den Güter- und Personen Verkehr durch einen Ausbau der vorhandenen Strecke von Maschen über Lüneburg, Uelzen nach Celle. Vorstellbar ist auch eien Bypass-Lösung an Lüneburg und Uelzen vorbei durch den Landkreis Uelzen. Die Strecke würde von Ashausen nach Suderburg führen. Als dritte Variante zur Y-Trasse ist noch eine Neubaustrecke für den Güterverkehr zwischen Maschen und Celle vorgesehen, verbunden mit einem Ausbau der Amerika-Linie zwischen Landwedel und Soltau sowie in Richtung Uelzen.

Von Norman Reuter

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